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Libido steigern: diese 5 Lebensmittel bringen dir mehr Lust!

Gehören für dich gutes Essen und Sinnlichkeit auch zusammen? Nicht ohne Grund heißt es ja „Liebe geht durch den Magen“. Wenn es bei euch sexuell...

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Libido steigern: diese 5 Lebensmittel bringen dir mehr Lust!

Gehören für dich gutes Essen und Sinnlichkeit auch zusammen? Nicht ohne Grund heißt es ja „Liebe geht durch den Magen“. Wenn es bei euch sexuell vielleicht nicht mehr so kribbelt und knistert und die Libido eher schwach ist, ist es jetzt an der Zeit, ein paar neue Lebensmittel auf euren Speiseplan zu setzen. Wir geben euch heute einige Anregungen, wie ihr mit einfachen Lebensmitteln euer Liebesleben (wieder) aufpeppen könnt.

Was sind luststeigernde Aphrodisiaka?

Luststeigernde Lebensmittel werden auch Aphrodisiaka genannt. Das Wort kommt aus dem Griechischen und steht für den Liebesgenuss. Wie der Begriff erahnen lässt, ist die Namensgeberin die griechische Göttin der Liebe, Schönheit und ewigen Jugend, Aphrodite. Mit Aphrodisiaka werden Wirkstoffe bezeichnet, die die Libido steigern sollen und somit eine anregende Wirkung auf das Lustempfinden haben. Viele der Wirkstoffe wurden von alten Völkern wie den Azteken und Maya entdeckt und sind fest mit der Geschichte der Liebe verwoben.

Wie steigern Aphrodisiaka deine Libido?

Natürliche Aphrodisiaka wirken anregend und belebend, sind zudem lecker und geradezu sinnlich.  Einige Aphrodisiaka regen Durchblutung, Schleimhäute und Kreislauf an, andere wiederum sorgen wegen des sinnlichen „Looks“ oder der Art des Verzehrs, z.B. Saugen oder Schlürfen, für das gewisse Etwas. Auch Duft, Anblick und Geschmack können also luststeigernd wirken. Wieder andere Lebensmittel schütten bei uns Glückshormone aus und wirken auf diese Weise belebend.  In einigen Lebensmitteln stecken aber Stoffe, die erwiesenermaßen Wirkung zeigen. Zum Beispiel Vitamin C, das in hohen Mengen eingenommen, die Lust fördert. Gingko-Extrakte helfen in bestimmten Fällen bei der Entspannung und sorgen damit unter Umständen auch für eine länger anhaltende Erektion.

Weltweit werden über 500 verschiedenen Stoffen eine luststeigernde Wirkung nachgesagt. Wir stellen euch heute unsere Top 5 der alltäglichen luststeigernden Lebensmittel vor und erklären euch, wie sie wirken. Außerdem weisen wir euch noch auf ein extra Aphrodisiakum hin, mit dem ihr hier wohl nicht rechnen würdet.

Wichtig: Libido hat nicht nur mit Ernährung zu tun

Lebensmittel können dein Wohlbefinden unterstützen – sie sind aber kein direkter „Schalter“ für mehr Lust. Wenn deine Libido gerade niedriger ist, kann das viele Ursachen haben: hormonelle Veränderungen, Stress, Müdigkeit, psychische Belastung, Beziehungsthemen, Schmerzen beim Sex, bestimmte Medikamente oder auch körperliche Erkrankungen.

Deshalb gilt: Achte auf deinen Körper, aber setze dich nicht unter Druck. Wenn die geringe Lust plötzlich auftritt, länger anhält, dich belastet oder mit Beschwerden wie Schmerzen, Zyklusveränderungen, Erschöpfung oder Stimmungstiefs verbunden ist, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Diese Lebensmittel eignen sich besonders, deine Libido zu steigern

Granatapfel

Der Granatapfelbaum war der Lieblingsbaum der Schönheitsgöttin Aphrodite. Seine Frucht gilt bis heute als Symbol der Fruchtbarkeit, auch wegen seiner prallen und saftigen Erscheinung. Aphrodite, selbst Symbol der Fruchtbarkeit und ewigen Jugend, wird daher meist mit einem Granatapfel in der Hand gezeigt. Granatapfelkerne enthalten viele Phytoöstrogene, also sekundäre Pflanzenstoffe, die strukturell dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähneln. Die anregende Wirkung der Granatapfelkerne auf Männer und Frauen wird heute sogar von der Wissenschaft untersucht.

Gut zu wissen: Die in den Granatapfelkernen enthaltenen Phytoöstrogene können übrigens auch Schweißausbrüche, Hitzewallungen und andere hormonelle Reaktionen während den Wechseljahren mildern.

Chili

Macht Scharfes scharf? Ja! Chilis schärfen deine Sinne und sorgen dafür, dass der Körper Opiate und Endorphine ausschüttet. Während dein Blut schneller durch deine Adern pumpt, bist du wacher und viel weniger lethargisch. Chili enthält außerdem den Stoff Capsaicin, der durchblutungsfördernd wirkt und die Schleimhäute anregt. Auch der empfindliche Genitalbereich wird besser durchblutet. Zudem öffnen sich die Poren der Haut – das macht sie sensibler und sie reagiert empfindlicher auf Berührungen.

Feige

Im Orient, dem alten Ägypten sowie im griechischen und römischen Reich wurde der Feigenbaum bereits als Fruchtbarkeitssymbol verehrt. Schon ein paar Früchte sollen eine luststeigernde Wirkung haben. Aber auch optisch ist die kleine fleischige Frucht ein echter Hingucker. Zudem stecken Feigen voller Aminosäuren und lassen uns Pheromone einfacher ausscheiden. Pheromone sind Signal- und Duftstoffe, die auf den (Sexual)Partner anziehend und erregend wirken. In Feigen steckt zusätzlich auch viel Fruchtzucker, Eisen, Phosphor und Kalzium. Das gibt dir viel Energie für eine lange Liebesnacht.

Dunkle Schokolade

Schokolade ist seit jeher Symbol für Liebe und Romantik. Schon die Azteken nannten Schokolade die „Lebensmittel der Götter“ und glaubten an die luststeigernde Wirkung von Kakaobohnen. Schokolade wird nachgesagt, dass sie glücklich macht, denn sie enthält Tryptophan, welches im Körper zu Serotonin umgewandelt wird. Dunkle Schokolade enthält außerdem viele Bitterstoffe und große Mengen des Botenstoffes Phenylenthylamin. Beide machen wach, munter und agil! Die Mischung macht`s: Das Gefühl zart auf der Zunge schmelzender Schokolade, die positiven Assoziationen mit Schokolade und die gesunden Inhaltsstoffe von rohem Kakao können zur Ausschüttung von Glückshormonen beitragen und stimulierend wirken. Aber bitte immer in Maßen genießen!

Austern

Ist nicht allein der Verzehr von Austern durch deren Optik und des Schlürfens anregend? Zugegebenermaßen sind Austern vielleicht nicht jedermanns Sache. Allerdings steckt viel Potenzial in ihnen: Austern enthalten viel Eiweiß und wenig Fett und sorgen für ein sehr interessantes Gefühl im Mund. In diesem lustfördernden Lebensmittel steckt viel Zink, was ein wichtiger Nährstoff für das Bilden von Testosteron ist. Muscheln gelten aber im Allgemeinen auf Grund des hohen Mineralstoff- und Eiweißanteils als Aphrodisiakum. Bei Männern regen Muscheln die Spermienqualität an und steigern so auch den Lusttrieb.

Nicht vergessen: Wasser

Richtig gehört! Wasser ist unser wichtigstes Lebenselexir und kann luststeigernd wirken. Trinke ausreichend davon, denn dein Körper kommt nur in Fahrt, wenn er zuvor mit lebenswichtiger Flüssigkeit gut versorgt wurde. Außerdem nicht zu unterschätzen:  Das Feuchtwerden klappt viel besser, wenn du vorher genügend getrunken hast.

… und noch viele mehr

Es gibt noch weitaus mehr Lebensmittel, die luststeigernd wirken können, darunter Erdbeeren, Ingwer, Avocado, Vanille, Spargel, Rosmarin, Artischocke und vieles mehr. Findet einfach heraus, was euch am besten schmeckt, euch aber gleichzeitig anregt und bestmöglich „auf Touren“ bringt. Unser Tipp: Kocht zusammen ein Mahl aus sinnlichen, lustfördernden Zutaten und probiert gleich danach leidenschaftlich deren Wirkung aus!

Häufige Fragen zu Libido, Ernährung und Lust

Können Lebensmittel die Libido wirklich steigern?

Bestimmte Lebensmittel können dein Wohlbefinden, deine Energie und deine Durchblutung unterstützen. Das kann sich indirekt auch positiv auf dein Lustempfinden auswirken. Ein direkter Effekt nach dem Motto „Iss das und du hast sofort mehr Lust“ ist aber nicht seriös belegbar. Libido ist komplex und wird nicht nur durch Ernährung beeinflusst.

Warum habe ich plötzlich weniger Lust?

Weniger Lust kann viele Ursachen haben. Häufig spielen Stress, Müdigkeit, hormonelle Veränderungen, psychische Belastung, Beziehungsthemen, Schmerzen beim Sex oder bestimmte Medikamente eine Rolle. Auch Zyklusphasen, Schwangerschaft, Stillzeit, Wechseljahre oder körperliche Erkrankungen können die Libido beeinflussen.

Welche Rolle spielt der Zyklus bei der Libido?

Viele Frauen bemerken, dass sich ihre Lust im Laufe des Zyklus verändert. Rund um die fruchtbaren Tage fühlen sich manche sexuell offener oder haben mehr Verlangen, während andere in der zweiten Zyklushälfte oder während der Periode weniger Lust empfinden. Das ist individuell sehr unterschiedlich und nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Können Hormone die Libido beeinflussen?

Ja, hormonelle Veränderungen können das sexuelle Verlangen beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel Veränderungen rund um Eisprung, PMS, Schwangerschaft, Stillzeit, Perimenopause oder Wechseljahre. Auch hormonelle Verhütung kann bei manchen Frauen eine Rolle spielen. Wenn du eine deutliche Veränderung bemerkst, kann es sinnvoll sein, deine Zyklus- und Körpersignale genauer zu beobachten.

Welche Lebensmittel können die Libido unterstützen?

Lebensmittel mit vielen Mikronährstoffen, gesunden Fetten, Eiweiß und pflanzlichen Schutzstoffen können den Körper allgemein unterstützen. Dazu zählen zum Beispiel Nüsse, Kerne, Beeren, dunkle Schokolade, Avocado, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse und omega-3-reiche Lebensmittel. Sie ersetzen aber keine medizinische Abklärung, wenn die geringe Lust dich belastet.

Was hilft wirklich bei wenig Lust?

Oft hilft es, nicht nur auf Ernährung zu schauen. Schlaf, Stressreduktion, Bewegung, emotionale Nähe, offene Kommunikation, weniger Leistungsdruck und ein besseres Verständnis für den eigenen Zyklus können wichtige Faktoren sein. Wenn Schmerzen, Erschöpfung, Stimmungstiefs oder hormonelle Beschwerden dazukommen, sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.

Wann sollte ich geringe Libido ärztlich abklären lassen?

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn die geringe Lust plötzlich auftritt, über längere Zeit anhält, dich stark belastet oder mit weiteren Beschwerden verbunden ist. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzen beim Sex, Zyklusveränderungen, starke Erschöpfung, depressive Verstimmungen, Scheidentrockenheit oder der Verdacht, dass Medikamente deine Libido beeinflussen.

Ist es normal, phasenweise weniger Lust zu haben?

Ja. Libido ist nicht jeden Tag gleich. Sie kann sich durch Stress, Schlaf, Beziehung, Zyklus, Lebensphase, Gesundheit und Hormone verändern. Wichtig ist nicht, einem festen „Normalwert“ zu entsprechen, sondern darauf zu achten, ob du dich mit der Veränderung wohlfühlst oder ob sie dich belastet.

Quellen und weiterführende Informationen

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