Zyklus verstehen

Der weibliche Zyklus ist ein Spiegel der individuellen Gesundheit der Frau. Er beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation und endet mit dem Tag vor dem Einsetzen der nächsten Menstruation. ⁣

Jede Frau besitzt ihre individuellen Zyklusmuster, weshalb die Zykluslänge von Frau zu Frau aber auch von Zyklus zu Zyklus variieren kann. Mit Sicherheit ist Stress einer der größten Faktoren, der den Zyklus beeinflussen kann. Natürlich können aber auch ungesunde Ernährung, zu wenig oder zu viel körperliche Bewegung/ Anstrengung, psychische oder seelische Belastungen und verschiedene Erkrankungen eine Rolle spielen.

OvulaRing kann dir dabei behilflich sein, einen besseren Überblick über deine Zyklusmuster zu gewinnen und genau zu verstehen, was in deinem Zyklus vor sich geht. So kannst du herausfinden, ob deine Zyklen gesund und fruchtbar sind oder ob es Hinweise auf eine hormonelle Zyklusstörung gibt.

Was passiert in deinem Zyklus

Alles beginnt im Kopf

Dein Zyklus wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Hormonen gesteuert. So wird die Eizellreifung durch Signale von bestimmten Hormonen überhaupt erst gestartet. Dabei beginnt alles im Gehirn, genauer im Hypothalamus. Hier wird das für den Zyklus wichtige Hormon Gonadotropin Releasing-Hormon (GnRH) produziert, welches u.a. Signale an die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) sendet, das Follikelstimulierende Hormon (FSH) und das Luteinisierenden Hormons (LH) zu produzieren.

Diese Hormone senden dann wiederum Signale an die Eierstöcke, die die Eizellreifung und den Eisprung auslösen. Die Hirnanhangsdrüse ist ein sehr empfindlicher Bereich unseres Gehirns. Sie reagiert beispielsweise auf Stress jeglicher Art und steuert das vegetative Nervensystem. Wenn der Körper stress erfährt, wird die Hormonproduktion hier gestört, was wiederum zu verschiedensten hormonellen Störungen und Zyklusproblemen führen kann.

 

Zyklusphasen und Hormone

Folgende Hormone spielen im weiblichen Zyklus eine entscheidende Rolle:

Allgemein wird davon ausgegangen, dass ein gesunder weiblicher Zyklus 28 Tage lang ist und einen Eisprung in der Zyklusmitte hat. Dieser so genannte Standardzyklus trifft aber gerade einmal auf 4% aller Frauen zu. Die überwiegende Mehrheit der Frauen hat deutlich längere oder kürzere Zyklen und der Eisprung findet nicht in der Zyklusmitte statt. Aber auch diese Zyklen können gesund sein. Einen gesunden Zyklus können wir grob in zwei Phasen, bei detaillierterer Betrachtung in vier Phasen einteilen:

Ein neuer Zyklus beginnt immer mit dem ersten Tag der Periode. Die Blutung wird durch den Abfall von Östrogen und Progesteron ausgelöst. Die Gebärmutterschleimhaut löst sich ab, da sich kein befruchtetes Ei eingenistet hat. Alle vier Hormone, die den Zyklus beeinflussen (FSH, LH, Östrogen und Progesteron), befinden sich hier an einem Tiefpunkt. Dabei kann es zu unterschiedlich starken Blutungen kommen.

Grund für eine sehr starke Blutung kann PCOS, Endometriose oder eine Schilddrüsenerkrankung sein. Schmierblutungen, also bräunlicher Ausfluss zählen nicht zur Periode. Zusammen mit der Gebärmutterschleimhaut werden in den Tagen der Periode ungefähr 50 – 100 ml Blut ausgestoßen. Eine normale Menstruation dauert für gewöhnlich drei bis sieben Tage.

In dieser Phase sendet unser Gehirn vermehrt das Follikelstimulierende Hormon
(FSH) aus.

Dieses regt die Reifung von etwa 40 bis 100 Eibläschen in unseren Eierstöcken an. Die Eibläschen produzieren Östrogene, im Speziellen das weibliche Geschlechtshormon Östradiol. In der Regel entwickelt sich nur eines der Eibläschen zum sprungbereiten Follikel. Die anderen bilden sich normalerweise zurück, es sei denn es liegt eine Hormonstörung wie das PCO Syndrom vor.

Kurz vor dem Eisprung wird durch die vermehrte Östrogenausschüttung ein rapider Anstieg des Luteinisierenden Hormons (LH) ausgelöst. Diese Zyklusphase kann in der Länge sehr stark variieren und beeinflusst schlussendlich die Gesamtzykluslänge. Bei hormonellen Zyklusstörungen wir dem PCO Syndrom, kann diese Phase mitunter extrem lang (> 30 Tage) sein.

Durch den Anstieg des Östrogens im Blut ansteigt, bekommt unser Gehirn das Signal nun das Luteinisierende Hormon (LH) auszuschütten. Gemeinsam mit dem bereits angestiegenen Progesteron löst das LH den Eisprung aus. Eine reife Eizelle wird aus dem Follikel im Eierstock ausgestoßen und wandert in den Eileiter. Die Hülle der Eizelle (bestehend aus Hilfszellen) bleibt als Gelbkörper zurück. Eine Eizelle ist nach dem Eisprung noch etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig.

Das Ei bewegt sich nun durch die Eileiter in Richtung Gebärmutter. Der zurückgebliebene Gelbkörper fängt an das Gelbkörperhormon Progesteron zu produzieren. Es wird weiterhin auch etwas Östrogen produziert. Das Progesteron sollte idealerweise in dieser Zyklusphase aber das dominierende Hormon sein. Progesteron sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut ideal aufgebaut und „aufgelockert“ wird, damit sich das befruchtete Ei gut einnisten kann. Mit der Progesteronausschüttung steigt auch unsere Körpertemperatur für ca. 0,25 bis 0,5°C an. Deshalb ist diese Zyklusphase von einer Temperaturhochlage gekennzeichnet.

Bleibt die Temperatur mindestens 3 Tage erhöht, kannst du dir sicher sein, dass ein Eisprung stattgefunden hat. Wird die Eizelle nicht befruchtet, beginnt der Gelbkörper sich zurückzubilden und stellt so langsam die Herstellung von Progesteron (und Östrogen) ein. Falls es zur erfolgreichen Einnistung einer befruchteten Eizelle gekommen ist, bleibt der Gelbkörper für ca. drei Monate erhalten. Danach würde die Plazenta die Hormonproduktion übernehmen.

Die Gelbkörperphase ist in ihrer Länge recht konstant und sollte idealerweise 12-16 Tage andauern. Ist diese Zyklusphase dauerhaft kürzer als 12 Tage, könnte eine Gelbkörperschwäche vorliegen, die in der Regel dazu führt, dass sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten kann und ein Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch sein kann. Ist diese Phase länger als 18 Tage, liegt höchstwahrscheinlich eine Schwangerschaft vor.

Zyklusgesundheit

Ein gesunder Zyklus hat einen Eisprung, eine ausreichend lange Gelkörperphase von 12-16 Tagen und eine regelmäßig widerkehrende Menstruationsblutung. Die Gesamtlänge des Zyklus spielt eine untergeordnete Rolle, wenn die anderen Faktoren erfüllt sind. Um herauszufinden, ob dein Zyklus gesund ist, solltest du ihn gezielt beobachten und feststellen ob,:

OvulaRing kann dir dabei helfen das Geschehen in deinem Zyklus genau zu verfolgen. Du kannst sehen, ob du Eisprünge hast und wenn ja, wann sie stattfinden und ob deine Gelbkörperphase ausreichend lang ist. Zusätzlich kannst du herausfinden welche äußeren Einflüsse sich auf deinen Zyklus auswirken und kannst so gezielt Maßnahmen ergreifen, deinen Zyklus zu stabilisieren.

Eisprung berechnen

Um den Eisprung zu berechnen gibt es eine Vielzahl an eher ungenauen Methoden. Viele davon basieren auf einer Messung am Tag und sind sehr fehleranfällig. Deshalb sind sie vor allem für sehr disziplinierte Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus und Lebensstil geeignet.

Im Folgenden findest du einen Überblick über die einzelnen Methoden, deinen Eisprung zu bestimmen:

Basaltemperaturmessung

Die Temperatur spiegelt die Hormone im weiblichen Zyklus wider. Zum Zeitpunkt des Eisprungs bewirkt die gleichzeitige Ausschüttung des Hormons Progesteron einen Anstieg deiner Körperkerntemperatur um 0,25 bis 0,5°C. Mit der Messung deiner morgendlichen Aufwachtemperatur oder auch Basaltemperatur kannst du feststellen, wann ein Eisprung stattgefunden hat. Dazu muss immer zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle gemessen werden. Die genauste Temperatur ist die Körperkerntemperatur, die man im Mund, vaginal oder rektal messen kann. Anschließend werden die Daten in ein Zyklusdatenblatt, eine Zyklusapp oder einen Zykluscomputer übertragen. Die Ergebnisse werden zu einer Zykluskurve verbunden und du kannst sehen, wann die Temperatur ansteigt. Bleibt die Temperatur für mindestens 3 Tage erhöht, kannst du dir sicher sein, dass ein Eisprung sattgefunden hat.

Die Eisprungbestimmung mit der Messung der Basaltemperatur ist aufwändig und fehleranfällig. Für genaue Messergebnisse sollte man jede Nacht die gleiche Anzahl an Stunden geschlafen haben. Vor allem ein unregelmäßiger Lebensstil, Schichtdienst, Reisen, Alkoholkonsum, Stress, unruhiger Schlaf, z.B. durch wach werdende Kinder, spätes Zubettgehen etc. nehmen direkt Einfluss auf die Messgenauigkeit und können die Ergebnisse sehr leicht verfälschen. Außerdem fühlen sich Frauen oft gestresst, wenn sie an das morgendliche Messen denken und haben Angst, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen. Daher ist diese Variante der Eisprungbestimmung nur für sehr disziplinierte Frauen mit einem regelmäßigen Lebensstil und einem eher regelmäßigen Zyklus geeignet.

Mit OvulaRing haben wir die Temperaturmessung objektiviert und vereinfacht. Du musst nicht mehr ans morgendliche Messen denken, noch Temperaturwerte übertragen oder Temperaturkurven interpretieren. Durch die hochauflösende Messung aller 5 Minuten, 288mal am Tag, liefert OvulaRing präzise Ergebnisse auch bei unregelmäßigen Zyklen und Lebensstilen. Die Temperatur ändert sich bereits vor dem Eisprung minimal. OvulaRing erkennt diese Veränderungen und zeigt dir an, wann die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, am höchsten ist.
Ovulations- oder LH-Tests

Mit Ovulationstest wird der Gehalt des Luteinisierende Hormon (LH) im Urin gemessen. Es wird in der fruchtbaren Phase vermehrt ausgeschüttet und löst in einem gesunden Zyklus durch einen plötzlichen Anstieg den Eisprung aus. Ausgeschieden wird das LH über den Urin. Ein Ovulationstest kann daraufhin die Hormonkonzentration des LH im Urin messen. Der Test reagiert dabei auf den Anstieg des eisprungauslösenden LH im Urin. Bisher wurde angenommen, dass die höchste LH-Konzentration, der sogenannte LH-Peak, etwa 24-36 Stunden vor dem Eisprung erreicht wird. Soviel zur Theorie. Aber Vorsicht! Ein Ovulationstest mit LH-Messung im Urin kann deinen Eisprung nicht exakt bestimmen.

Wissenschaftler konnten belegen, dass auf einen LH-Anstieg im Urin nicht immer ein Eisprung folgt. Im Durchschnitt lag das LH-Hoch 1,2 Tage nach dem Eisprung und nicht wie angenommen davor. In nur 6% der Zyklen endete der LH-Anstieg vor dem Eisprung. Bei der überwältigenden Mehrheit (94%) jedoch stieg das LH nach dem Eisprung weiter an, bei 60% der Zyklen sogar noch länger als 3 Tage.  Auch bei hormonellen Zyklusstörungen wir dem PCO Syndrom oder bei beginnenden Wechseljahren sind Ovulationstests ungeeignet. Hier ist der LH-Wert häufig dauerhaft erhöht, so dass der Ovulationstest oft durchgängig positiv bleibt. Zum Beispiel können bei 60% aller Frauen mit PCOS erhöhte LH-Konzentrationen beobachtet werden. Eine genaue Bestimmung des Eisprungs ist mit einem Ovulationstest daher häufig nicht möglich!

Frauen mit langen Zyklen brauchen sehr viele Ovulationstests. Die tägliche Hormonbestimmung ist damit nicht nur zeitintensiv, sondern auch nervenaufreibend und teuer! Deine LH-Konzentrationen können selbst im normalen Tagesverlauf erheblich schwanken. Zudem kann die Einnahme von Antibiotika, Psychopharmaka, eine Hormontherapie oder Die alleinige Hormonbestimmung im Urin basiert lediglich auf einem Messpunkt am Tag und bietet keinen Gesamtüberblick über deinen Zyklus. Um deinen individuellen Zyklus in seiner Gesamtheit zu erfassen, ist eine kontinuierliche Zyklusbeobachtung wichtig. OvulaRing misst deine Körperkerntemperatur rund um die Uhr, speichert 288 Messpunkte am Tag und zeigt dir verlässlich Fruchtbarkeitsfenster und Eisprung an, unabhängig davon, wie lang dein Zyklus ist oder ob du an einer hormonellen Zyklusstörung leidest.

Zyklustracker und Zykluscomputer

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Zyklustrackern und -computern am Markt. Einige bestimmen die fruchtbaren Tage mittels Temperatur z.B. am Arm, am Handgelenk oder vaginal. Mit anderen misst du den LH Gehalt im Urin, den Progesterongehalt im Speichel oder die Veränderung der Atemluft durch die Hormone. Bei manchen erhältst du die Anzeige deiner fruchtbaren Tage in einer App bei anderen im Gerät selbst.

Egal um welche Art von Tracker oder Computern es sich handelt, alle haben folgende Gemeinsamkeiten: Sie basieren lediglich auf einem täglichen Messpunkt oder einer Messung über Nacht. Damit sind sie fehleranfällig und nicht in der Lage deinen Zyklus kontinuierlich aufzuzeichnen. Umfassenden Informationen zu deiner Zyklusgesundheit können sie dir nicht liefen. Geeignet und getestet sind alle am Markt erhältlichen Produkte nur für Standardzyklen. 70% aller Frauen deren Zyklen nicht dem Standard entsprechen, erhalten mit diesen Tools keine genauen Aussagen zu ihrem Eisprung und ihrer Fruchtbarkeit.

Wenn du wissen möchtest, ob dein Zyklus gesund ist, ist es nicht nur wichtig deinen Eisprung zu bestimmen sondern deine Zyklusgesundheit insgesamt im Blick zu haben. Das ist nur mit einer kontinuierlichen Zyklusbeobachtung möglich. OvulaRing misst automatisch alle 5 Minuten deine Körperkerntemperatur – 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche. Aus diesem Grund erkennt OvulaRing deine fruchtbaren Tage auch dann wenn deine Zyklen extrem kurz, sehr lang oder ganz unregelmäßig sind. Zusätzlich kannst du mit OvulaRing herausfinden, ob es trotz Eisprung einen Hinweis auf eine hormonelle Zyklusstörung gibt. Und im Gegensatz zu anderen Produkten am Markt ist OvulaRing in 3 unabhängigen medizinischen Studien auch an Frauen mit unterschiedlichsten Zyklen sowie hormonellen Zyklusstörungen getestet und auch für sie zur Bestimmung der fruchtbaren Tage geeignet.

 

Zyklusstörungen

Amenorrhö, Oligomenorrhö, Hyper- und Hypomenorrhö – was bedeutet was? Eins haben alle gemeinsam: Es handelt sich um Zyklusstörungen, Abweichungen vom normalen Menstruationszyklus der Frau. Zyklusstörungen machen sich vor allem dadurch bemerkbar, dass die Menstruationsblutung nicht mehr in gewohnter Weise auftritt. Abweichungen können die Länge der Zyklen sowie die Stärke und/oder Dauer der Periode betreffen.

Frauenärzte unterscheiden dabei verschiedene Formen. Grund für die Störungen ist in den meisten Fällen ein Ungleichgewicht der Hormone. Wie dir bestimmt schon aufgefallen ist, enden die meisten Störungen auf –menorrhö (oder auch –menorrhoe). Das liegt an der Bedeutung des Wortes, denn Menorrhö ist der griechische Begriff für Periodenblutung.

  • Verlängert oder verkürzt sich der Zyklus, sprechen Mediziner auch von Rhythmusstörungen.
  • Oligomenorrhö: Der Menstruationszyklus ist länger als 35 Tage.
  • Polymenorrhö: Der Menstruationszyklus verkürzt sich auf unter 21 Tage

Ändern sich Stärke oder Dauer der Periode, handelt es sich um sogenannte Typusstörungen.

  • Hypermenorrhö: Es finden sehr starke Regelblutungen statt, betroffene Frauen verbrauchen mehr als 5 Tampons oder Monatsbinden pro Tag.
  • Hypomenorrhö: Es finden sehr schwache Regelblutungen statt, Betroffene verbrauchen weniger als 2 Tampons oder Binden pro Tag.
  • Menorrhagie: Hierbei handelt es sich ungewöhnlich lange Regelblutungen, die mehr als 7 Tage andauern.
  • Brachymenorrhö: Dabei handelt es sich um verkürzte Regelblutungen, die weniger als 3 Tage andauern.

 

Auch Zusatz- oder Schmierblutungen werden zu den Zyklusstörungen gezählt. Diese können vor oder nach der eigentlichen Periode einsetzen. Eine Sonderform stellt die Implantationsblutung dar, die bei einigen Frauen kurz nach dem Eisprung vorkommt und durch die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut verursacht wird..

Bleibt die Periode ganz aus, sprechen Mediziner von einer Amenorrhö. Diese kann natürlich und unbedenklich sein, etwa in der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie nach den Wechseljahren. Es gibt jedoch auch Formen der Amenorrhö, die auf Störungen oder Erkrankungen hindeuten:
  • Primäre Amenorrhö: Sie liegt vor, wenn die Monatsblutung nicht bis zum Ende des 16. Lebensjahres eingesetzt hat. Übrigens: Frauenärzte bezeichnen die erste Periode eines jungen Mädchens als Menarche.
  • Sekundärer Amenorrhö: Eine Frau hat bereits Monatsblutungen gehabt, doch dann bleiben diese über 3 Monate und mehr hinweg plötzlich aus.

Häufig geht die Oligomenorrhö (lange Abstände zwischen den Blutungen) in eine Amenorrhö (Ausbleiben der Periode) über. Das heißt: Die Abstände zwischen den Regelblutungen werden zunehmend größer, bis sie schließlich ganz ausbleiben. Umgekehrt kann die Oligomenorrhö jedoch auch ein Zeichen dafür sein, dass sich der Zyklus nach längerer Pause wieder einstellt.

Du solltest zum Arzt gehen, wenn…

  • du älter als 16 Jahre alt bist und noch keine Regelblutung hattest.
  • deine Periode ausbleibt, obwohl du nicht schwanger bist oder stillst.
  • die Abstände zwischen deinen Blutungen dauerhaft kürzer oder länger werden.
  • deine Blutung so stark ist oder so lange andauert, dass du darunter leidest oder der Blutverlust deinen Körper schwächt.
  • du starke Schmerzen vor und während der Periode hast.
  • du erneut Blutungen hast, obwohl die Wechseljahre bereits hinter dir liegen.

Es gibt vielerlei Einflüsse, die den Hormonhaushalt bzw. das hormonelle Gleichgewicht stören können. Psychischer und körperlicher Stress, falsche Ernährung, verzögerte Follikelreifung, Gelbkörperschwäche, Myome, Endometriose, Östrogenmangel, schwere Erkrankung etc. All dies können mögliche Ursachen für Zyklusstörungen sein. Daher ist es immer ganz wichtig, die jeweilige Ursache der vorliegenden Zyklusstörung von deinem Arzt abklären und behandeln zu lassen.

Mit OvulaRing wird dein Zyklus vollständig und ganz unbemerkt aufgezeichnet und quasi „vermessen“. Dadurch kannst du unabhängig von der Regelblutung erkennen, ob deine Zyklen gesund sind oder ob es Hinweise für eine hormonelle Zyklusstörung gibt. Du kannst zudem einzelne Zyklen auf einen Blick miteinander vergleichen und Besonderheiten im Zyklustagebuch festhalten. Außerdem hast du die Möglichkeit, eine kostenlose Zyklusberatung anzufordern. Unsere Zyklusexpertinnen schauen über deine bisher aufgezeichneten Zyklen und können dir eine Einschätzung zu deiner Zyklusgesundheit geben! Dies hilft auch deinem behandelnden Arzt bei der Diagnostik und Therapie.

Zyklusberatung

Du bist bereits OvulaRing Kundin? Dann kannst du über das Formular unten eine kostenlose persönliche Zyklusauswertung anfordern. Unsere Experten schauen über deine bisher aufgezeichneten Zyklen und geben dir eine Einschätzung zu deiner Zyklusgesundheit.

Mit OvulaRing in 3 Schritten Zyklus kennenlernen

OvulaRing zur vaginalen Anwendung
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OvulaRing tragen

OvulaRing wird direkt nach der Menstruation in die Scheide eingeführt, den gesamten Zyklus getragen und nur zum Übertragen der Daten entnommen. Im Körper misst und speichert OvulaRing automatisch alle 5 Minuten deine Körperkerntemperatur. Dabei ist OvulaRing nicht spürbar und du kannst weiter all deinen gewohnten Aktivitäten nachgehen und dein Leben genießen.

OvulaRing hat keine Nebenwirkungen und ist im Rahmen der Zulassung als Medizinprodukt auf seine gute Verträglichkeit getestet worden.

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Daten an die App übertragen

Zum Übertragen der Daten entnimmst du OvulaRing. Der Sensor schaltet außerhalb des Körpers automatisch in den Bluetoothmodus und sendet deine Temperaturdaten verschlüsselt an die App. Deine Daten sind dabei jeder Zeit bestens gesichert und können nicht an Dritte gelangen. Nach der Datenübertragung trägst du OvulaRing einfach weiter. Wie oft du die Daten überträgst bleibt dir überlassen.

Zur natürlichen Verhütung empfehlen wir dir, OvulaRing täglich zu entnehmen und Daten zu übertragen, bis die App dir sagt, dass die fruchtbaren Tage für diesen Zyklus vorbei sind.

OvularRing Datenübertragung
OvulaRing App Kurve
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Zyklus in der App auswerten

In der App oder in der webbasierten Software kannst du dir alle wichtigen Informationen zu deinem Zyklus anzeigen lassen. Im ersten Zyklus lernt OvulaRing dich kennen. Du erfährst, wann genau dein Eisprung stattgefunden hat. Ab dem zweiten Zyklus erfährst du immer nach dem Übertragen neuer Daten deinen aktuellen Fruchtbarkeitsstatus und weißt dadurch, wie wahrscheinlich es ist, an dem jeweiligen Tag schwanger zu werden.

Zusätzlich sagt dir OvulaRing, wann die fruchtbare Phase für den aktuellen Zyklus vorbei ist. Nach dem 3. Zyklus berechnet die Software eine Prognose für deinen Eisprung und deine fruchtbaren Tage im nächsten Zyklus.

OvulaRing jetzt bestellen

Nimm deine Fruchtbarkeit jetzt selbst in die Hand und lerne deinen Zyklus besser kennen. Egal ob zum Schwangerwerden, zur Unterstützung der natürlichen Verhütung oder ganz einfach um herauszufinden, wie dein Zyklus tickt.
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