Zyklusstörungen

Wenn hormonelle Störungen deinen Zyklus aus dem Gleichgewicht bringen

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Zyklusstörungen können vielfältige Ursachen haben. Aber auf jeden Fall haben sie komplizierte Namen: Amenorrhö, Oligomenorrhö, Hyper- und Hypomenorrhö – was bedeutet was? Eins haben alle gemeinsam: Es handelt sich um Abweichungen vom normalen Menstruationszyklus der Frau. Zyklusstörungen machen sich vor allem dadurch bemerkbar, dass die Periode nicht mehr in gewohnter Weise auftritt. Abweichungen können die Länge der Zyklen sowie die Stärke oder Dauer der Periode betreffen. Frauenärzte unterscheiden dabei verschiedene Formen. Grund für die Störungen ist in den meisten Fällen ein Ungleichgewicht der Hormone.

Erfahre, welche Störungen des weiblichen Zyklus es gibt und woran du sie erkennen kannst. Wir möchten dir auch die wissenschaftlichen Begriffe der einzelnen Zyklusstörungen näher bringen. Übrigens: Wie dir bestimmt schon aufgefallen ist, enden die meisten Störungen auf –menorrhö (oder auch –menorrhoe). Das liegt an der Bedeutung des Wortes, denn Menorrhö ist der griechische Begriff für Periodenblutung.

Zyklus verlängert oder verkürzt sich

Verlängert oder verkürzt sich der Zyklus, sprechen Ärzte auch von Rhythmusstörungen. Die medizinischen Bezeichnungen dafür sind:

Die durchschnittliche Länge des weiblichen Zyklus ist 28 Tage. Doch nur wenige Frauen haben genau einen 28 Tage Zyklus. Um diese typische Zykluslänge von deutlichen Abweichungen zu unterscheiden, sprechen Mediziner von einer Störung, wenn der Zyklus kürzer als 21 oder länger als 35 Tage ist. Wichtig ist hier zu beachten, ob dies für einen Einzelzyklus oder für die meisten deiner Zyklen gilt. Es kann auch vorkommen, dass sich die länge deiner Zyklen immer mal ändert. In diesem Fall spricht man vom unregelmäßigen Zyklus. Daneben haben wir auch weitere Informationen zum typisch kurzen Zyklus und den Zyklustyp langer Zyklus zusammengestellt.

Stärke oder Dauer der Periode verändern sich

Ändern sich Stärke oder Dauer der Periode, handelt es sich um sogenannte Typusstörungen.

Zusätzliche Blutungen

Auch Zusatz- oder Schmierblutungen werden zu den Zyklusstörungen gezählt. Diese können vor oder nach der eigentlichen Periode einsetzen. Eine Sonderform stellt die Einnistungsblutung dar, die bei einigen Frauen kurz nach dem Eisprung vorkommt. Durch die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter kann diese Blutung verursacht werden. Solltest du starke zusätzliche Blutungen haben, suche bitte deinen Frauenarzt auf. Du solltest keine Selbstdiagnose anhand von Informationen aus dem Internet vornehmen. Achte bitte auf dich und deine Gesundheit.

Ausbleiben der Regelblutung

Bleibt die Periode ganz aus, sprechen Mediziner von einer Amenorrhö. Diese kann natürlich und unbedenklich sein. Etwa in der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie nach den Wechseljahren ist das Ausbleiben der Periode ganz normal. Es gibt jedoch auch Formen der Amenorrhö, die auf Störungen oder Erkrankungen hindeuten:

Primäre Amenorrhö: Sie liegt vor, wenn die Monatsblutung nicht bis zum Ende des 16. Lebensjahres eingesetzt hat. Übrigens: Frauenärzte bezeichnen die erste Periode eines jungen Mädchens als Menarche.

Sekundärer Amenorrhö: Eine Frau hat bereits Monatsblutungen gehabt, doch dann bleiben diese über 3 Monate und mehr hinweg plötzlich aus.

Häufig geht die Oligomenorrhö (lange Abstände zwischen den Blutungen) in eine Amenorrhö (Ausbleiben der Periode) über. Das heißt: Die Abstände zwischen den Regelblutungen werden zunehmend größer, bis sie schließlich ganz ausbleiben. Umgekehrt kann die Oligomenorrhö jedoch auch ein Zeichen dafür sein, dass sich der Zyklus nach längerer Pause wieder einstellt.

Verdacht auf PCOS?

Sehr große Abstände zwischen den Regelblutungen kann ein Hinweis auf das PCO Syndrom sein. Das ist eine der häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen. Hier kannst du dich weiter dazu informieren:

Wann sollte ich zum Frauenarzt gehen?

Eine Frau sollte zum Arzt gehen, wenn…

Ursachen bei Zyklusstörungen

Es gibt vielerlei Einflüsse, die den Hormonhaushalt bzw. das hormonelle Gleichgewicht stören können. Psychischer und körperlicher Stress, falsche Ernährung, verzögerte Follikelreifung, Gelbkörperschwäche, Myome, Endometriose, Östrogenmangel, schwere Erkrankung etc. All dies können mögliche Ursachen für Zyklusstörungen sein. Daher ist es ganz wichtig, die jeweilige Ursache der vorliegenden Zyklusstörung von deinem Arzt herausfinden und behandeln zu lassen.

 

Mit OvulaRing Zyklusstörungen besser erkennen

 

Mit OvulaRing wird dein Zyklus vollständig und ganz unbemerkt aufgezeichnet und quasi „vermessen“. Dadurch kannst du unabhängig von der Regelblutung erkennen, ob deine Zyklen gesund sind. Du kannst zudem einzelne Zyklen auf einen Blick miteinander vergleichen und Besonderheiten im Zyklustagebuch festhalten.

Außerdem hast du die Möglichkeit, eine kostenlose Zyklusberatung anzufordern. Unsere Zyklusexpertinnen schauen über deine bisher aufgezeichneten Zyklen und können dir eine Einschätzung zu deiner Zyklusgesundheit geben! Dies hilft auch deinem behandelnden Arzt bei der Diagnostik und Therapie.

Hast du aktuell einen Kinderwunsch, dann könnte dich dieser Beitrag auch interessieren:

 

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