Zyklus ohne Eisprung

Zyklustypen Übersicht

Ab und zu keinen Eisprung zu haben ist normal

Neben den fruchtbaren Zyklen, in denen ein Eisprung stattfindet, gibt es auch Zyklen ohne Eisprung. Das bedeutet auch, dass deine Menstruation kein Beweis für einen Eisprung ist. Denn unabhängig davon, ob es fruchtbare Tage im Zyklus gib, die Periode stellt sich trotzdem ein. Somit ist es vielen Fraun gar nicht bekannt, dass ca. 11% aller Zyklen keine fruchtbaren Tage haben. Diese nennt man Zyklen ohne Eisprung. Tritt dies nur ab und zu auf, so gibt es keinen Grund zur Sorge. Wenn du häufiger Zyklen ohne Eisprung hast, solltest du dir Rat bei deiner Ärztin oder Heilpraktikerin suchen.

Inhalt

Einordnung und Abgrenzung anderer Zyklustypen

In einem Zyklus ohne Eisprung gibt es keine fruchtbaren Tage. Der typische Temperaturanstieg bleibt hierbei aus. Andere Zyklustypen ohne fruchtbare Tage sind der “Pillenzyklus” und der Zyklus mit Gelbkörperschwäche. Bei letzterem liegt zwar ein gewisser Temperaturanstieg vor, aber die Gelbkörperphase ist nicht lang genug, dass hier von einem fruchtbaren Zyklus gesprochen werden kann.

Wenn in einem Einzelzyklus kein Eisprung stattfindet und dies eher die Ausnahme ist, wird der Zyklustyp nach den fruchtbaren Zyklen festgestellt. Zyklen ohne den typischen Temperaturanstieg können somit in allen anderen Zyklustypen auftreten. Eine Abgrenzung zum kurzen Zyklus, regelmäßigen Zyklus und langen Zyklus ist daher nicht sehr sinnvoll.

Für die beiden Zyklustypen unregelmäßiger Zyklus und rhythmusbeeinflusster Zyklus sind Schwankungen und typische Rhythmen über mehrere Zyklen hinweg ausschlaggebend. Je nach Ausprägung dieser, können Zyklen ohne Eisprung fester Bestandteil des Zyklus einer Frau sein. Betreffen die Schwankungen z.B. die Länge der 2. Zyklusphase, dann liegt unter Umständen ein Temperaturanstieg vor, der nicht fruchtbar ist (vgl. Gelbkörperschwäche).

Einen besonderen Bezug hat scheinbar das PCO Syndrom zu den Zyklen ohne Eisprung. Viele Frauen mit der Diagnose PCOS erhalten tragischwerweise ergänzend die Information, dass sie überhaupt keine Eisprünge hätten. Hier wird das PCO Syndrom fälschlicherweise mit einer Annovulation (ohne Eisprung) gleichgesetzt. Dies entspricht glücklicherweise nicht der Realität. Beim PCO Syndrom kommen zwar häufiger Zyklen ohne Eisprung vor. Das bedeutet aber nicht, dass nie ein Eisprung stattfindet! Solltest du hören, dass du keinen Eisprung hast, so lass dich davon nicht entmutigen. Nur ein medizinischer Zyklustracker wie OvulaRing kann dir mit hoher Sicherheit sagen, ob du einen Eisprung und fruchtbare Tage hast, oder nicht.

Kurzer Überblick:

Wodurch sind Zyklen ohne Eisprung gekennzeichnet?

Zyklen ohne Eisprung richtig erkennen

Die Menstruation ist kein Beweis für einen Eisprung

Auch eine regelmäßige Menstruation kein Beweis dafür, dass Eisprünge stattfinden. Die Blutung zeigt die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut, weshalb man sie auch als Hormonentzugsblutung bezeichnen kann. Grundlegend für das Zusammenspiel von Eisprung und Menstruationsblutung sind zyklische Hormonveränderungen im Körper.

Es ist jedoch möglich, dass die hormonellen Veränderungen zwar keinen Eisprung auslösen, aber ausreichend für die Veränderung der Gebärmutterschleimhaut sind.

OvulaRing hilft dir, deine fruchtbaren Tage genau zu erkennen

OvulaRing erkennt Eisprünge mit einer Sicherheit von über 99% und kann dir Klarheit darüber geben, ob du regelmäßig ovulierst und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt. Dein Zyklus wird automatisch und völlig unbemerkt vollständig vermessen. Dadurch ist es möglich, selbst kleinste Schwankungen zu erkennen.

OvulaRing wurde in unabhängigen klinischen Studien für alle Zyklustypen getestet und ist in der Lage, auch Zyklen ohne Eisprung zuverlässig zu erkennen. Dies ist eine wichtige Information für dich und deine Frauenärztin.

Warum habe ich keinen Eisprung?

Das Zyklusgeschehen ist ein Gradmesser für die körperliche Gesundheit. Ein fehlender Eisprung ist der Ausdruck einer gestörten Zyklusregulation. Diese Störung kann direkt durch eine Beeinträchtigung des Regulationskreises oder indirekt durch andere körperliche Faktoren bedingt sein, die Einwirkungen auf das Regulationssystem haben.

Woran erkenne ich Zyklen ohne Eisprung?

Anovulatorische Zyklen sind dadurch gekennzeichnet, dass der Eisprung ausgeblieben ist. Da bei ihnen kein Temperaturanstieg in der zweiten Zyklushälfte zu verzeichnen ist, werden sie als monophasische (einphasige) Zyklen bezeichnet. Bei diesen Zyklen verbleibt die Körperkerntemperatur auf einem ähnlichen Temperaturniveau wie in der ersten Zyklusphase. Dabei treten Regelblutungen jedoch dennoch häufig zum gewohnten Zeitpunkt auf. Ein ausgebliebener Eisprung wird von den Frauen dabei nicht bemerkt. Das heißt, eine regelmäßige Menstruationsblutung ist nicht, wie von den meisten Frauen häufig angenommen, gleichzusetzen mit einem gesunden ovulatorischen Zyklus!

Anovulatorische Zyklen Blog OvulaRing

Wie kommt es zu anovulatorischen Zyklen?

Bei einem anovulatorischen Zyklus reifen in den Eierstöcken zwar genügend Follikel heran, die auch genügend Östrogene produzieren, jedoch bleibt der Eisprung und damit auch die fruchtbaren Tage aus. Der Impuls, der den Eisprung auslöst, fehlt, sodass sich die herangereifte Eizelle nicht aus dem Follikel lösen kann und es zu keiner Gelbkörperbildung mit einer Progesteronproduktion kommt.

Was sind die häufigsten Gründe für Zyklen ohne Eisprung?

Es gibt viele Ursachen, warum es bei der Frau nicht zum Eisprung kommt. So kann zum einen die Regulationsebenen Zwischenhirn, Hirnanhangsdrüse und Eierstock gestört sein. Darüber hinaus können auch einige gesundheitliche Faktoren das Regulationssystem negativ beeinflussen. Alle übermäßigen physischen/körperlichen und psychischen/gefühlsmäßigen Belastungsfaktoren können dabei das notwendige Gleichgewicht aus dem Rhythmus bringen. So sind z.B. lang anhaltende körperliche Stresssituationen, zu viel Sport, hohe psychische Belastungen, eine ungesunde Lebensweise, Übergewicht, aber auch eine übermäßige Gewichtsreduktion wie z.B. bei Magersucht, eine ausgeprägte Hormonstörung oder ein vorzeitiger Beginn der Wechseljahre als mögliche Ursachen zu nennen.

Häufig treten anovulatorische Zyklen auch in der Pubertät nach der ersten Regelblutung (Menarche), nach einer Schwangerschaft, vor den Wechseljahren, beim PCO-Syndrom, bei einem hormonellen Ungleichgewicht des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH) und dem Prolaktin oder nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille auf. Allerdings: Ein vereinzelter monophasischer Zyklus ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die anovulatorischen Zyklen gehäuft auftreten, solltest du mit deinem Frauenarzt darüber sprechen. Übrigens: OvulaRing Nutzerinnen kennen ihren Zyklus genau und können jederzeit überprüfen, ob sich nach einem anovulatorischen Zyklus wieder ein gesunder Zyklus mit Eisprung eingestellt hat.

Erkennt die OvulaRing App auch monophasische Zyklen?

Ja! Die Körpertemperatur spiegelt die Hormone im weiblichen Zyklus wider. Die kurz vor dem Eisprung beginnende Progesteron-Ausschüttung bewirkt einen Anstieg deiner Körperkerntemperatur um 0,25 bis 0,5°C über einen Zeitraum von etwa 3 bis 5 Tagen. Ein monophasischer Zyklus wird von den medizinischen Algorithmen der OvulaRing Software erkannt, wenn

So kann es sein, dass die Anwenderin zwar eine kleine und kurzfristige Temperaturveränderung in der Zykluskurve bemerkt, ohne dass ein Eisprung aufgetreten ist. Das kommt dadurch zustande, dass der nicht gesprungene Follikel, eine geringe Menge an Progesteron bildet (sog. LUF-Syndrom). Eine Schwangerschaft wäre in so einem Zyklus jedoch nicht möglich.

OvulaRing erkennt Eisprünge in der retrospektiven Betrachtung mit einer Sicherheit von 99%. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass ein ausgegebener monophasischer Zyklus korrekt ist. So kannst du immer ganz genau kontrollieren, ob deine Zyklen „gesund“ sind oder evtl. eine Zyklusstörung vorliegen könnte.

Kein Eisprung - was kann ich tun?

Wenn du bereits OvulaRing Anwenderin bist, solltest du deine Frauenärztin bzw. deinen Frauenarzt über dein Messergebnis informieren. Sie werden eine weiterführende Diagnostik vornehmen und versuchen, die Ursache für die Störung zu finden. Wenn die Anovulation z.B. durch Über- oder Untergewicht verursacht wird, kann eine Gewichtsveränderung in den Normbereich helfen, den Eisprung wiederherzustellen. Analog dazu kann die Frau auch selbst herausfinden, dass sie möglicherweise aufgrund von extremen Sporteinheiten oder einem erhöhten Stressniveau keine Periode bekommt. Eine Verringerung der sportlichen Betätigung oder Aktivitäten zur Stressbewältigung wie Yoga oder Meditation können ihr helfen, wieder Eisprünge zu haben.

Wie wird ein fehlender Eisprung behandelt?

Nicht immer hilft eine Lebensstiländerung allein aus, um den Eisprung wieder herbeizuführen. Bei bestehendem Kinderwunsch und wiederholt monophasischen Zyklen wird dein Frauenarzt dir Medikamente zur sog. Ovulationsinduktion verschreiben. Zur Behandlung werden dabei Clomifen, Letrozol oder auch FSH-Injektionen verabreicht.

Clomifen ist ein Medikament (Antiöstrogen), das häufig zur Auslösung des Eisprungs verabreicht wird. Die Behandlung beginnt in der Regel am dritten bis fünften Tag nach Einsetzen der Periode. An den folgenden fünf Tagen erfolgt die Clomifen-Einnahme (1-3 Tabletten) täglich. Ist die Einnahme abgeschlossen, findet normalerweise nach etwa einer Woche der Eisprung statt. Clomifen „spielt dem Körper vor“, dass zu wenig Östrogene vorhanden sind. Die Hirnanhangsdrüse versucht, diesen Mangel durch eine vermehrte Produktion vom follikelstimulierenden (FSH) und luteinisierendem Hormon (LH) auszugleichen. Diese Hormone regen die Eierstockfunktion an und sorgen so für Follikelreifung und Eisprung. Dabei ist das LH das eisprungauslösende Hormon. In der Behandlung der Anovulation wird eine LH- oder hCG-Injektion deshalb alleine oder oftmals zusätzlich verordnet.

Mit OvulaRing kannst du übrigens genau kontrollieren, ob eine medikamentöse Behandlung erfolgreich war und ob bzw. wann es zu einer Ovulation gekommen ist.

Bedeutet eine Menstruation, dass zuvor ein Eisprung stattgefunden hat?

Nein! Viele Frauen gehen davon aus, dass eine regelmäßige Periode anzeigt, dass auch ein Eisprung stattgefunden hat. Dies ist aber nicht immer der Fall, denn es ist möglich, dass die hormonellen Veränderungen auch ohne Eisprung ausreichend für die Veränderung der Gebärmutterschleimhaut sind, die dann zu regelmäßige Blutungen führen. Um sicher zu sein, dass du einen Eisprung hast und deine Zyklen gesund sind, kannst du, auch wenn du sehr lange oder sehr unregelmäßige Zyklen hast, OvulaRing nutzen. Damit werden Anovulationen verlässlich angezeigt. Um dich besser zu orientieren, solltest du immer die Tage mit erfolgtem Geschlechtsverkehr in das in der OvulaRing Software integrierte Zyklustagebuch einzutragen. So weißt du aktuell, aber auch im Nachhinein, wann und ob eine Schwangerschaft möglich gewesen wäre.

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So funktioniert OvulaRing

1. OvulaRing tragen

OvulaRing - flexibler Kunststoffring und Biosensor - so einfach anzuwenden wie ein Tampon

OvulaRing wird mit Abklingen der Periode wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Unabhängig von äußeren Einflüssen zeichnet er im Körperinnern automatisch, alle 5 Minuten, deine Temperatur auf und erfasst so deine individuellen Fruchtbarkeitsmuster.

2. Daten übertragen

OvulaRing Datenübertragung - Bluetooth Sensor einfach über Smartphone auslesen

Die Daten werden mit einem USB-Lesegerät an die webbasierte Auswertungssoftware übertragen. Über deinen persönlichen Account hast du jederzeit und von überall Zugriff. Die Sicherheit deiner Daten hat dabei oberste Priorität.

2. Zyklus auswerten

Temperaturkurve des weiblichen Zyklus - Ovularing Auswertung

Die OvulaRing App analysiert mit Hilfe von medizinischen Algorithmen deinen Zyklus. Neben Zykluslänge, Eisprungtag und Länge der Zyklusphasen werden dir deine tagesaktuelle Empfängniswahrscheinlichkeit*** sowie eine Eisprungprognose**** für den Folgemonat angezeigt.

Vorteile von OvulaRing im Überblick

Für alle Zyklustypen geeignet

Ist dein Zyklus mega kurz, extrem lang oder sogar sehr unregelmäßig? OvulaRing zeichnet deinen persönlichen Zyklus auf, egal welcher Zyklustyp du bist. Die OvulaRing Methode funktioniert hierbei für die verschiedenen Arten von Zyklen. Das wurde außerdem in 3 medizinischen Studien für unterschiedlichste Zyklustypen festgestellt.

Kontinuierliche Messung

Mit der klassischen Messung der Basaltemperatur misst du deine Temperatur nicht kontinuierlich, sondern nur einmal am Tag. Um deinen persönlichen Zyklus noch viel genauer zu analysieren, misst OvulaRing aber rund um die Uhr und speichert 288 Messpunkte täglich. So stehen viel mehr Informationen bereit, um die fruchtbaren Tage genau zu ermitteln. OvulaRing erkennt so auch deine ganz eigenen Zyklusmuster und liefert dir präzise Ergebnisse.

Praktisch und nicht spürbar

OvulaRing ist genauso einfach anzuwenden und weniger spürbar wie ein Tampon. Wenn du OvulaRing im Körper trägst, kannst du hierdurch alles so machen wie bisher. Du kannst beispielsweise zum Sport oder in die Sauna gehen. Du kannst weiterhin Sex haben und dein Leben genießen. Die automatische Messung im Körperinneren liefert auf jeden Fall genaue Ergebnisse. Für die Messung ist es egal, welche Rhythmen dein Leben bestimmen.

Zyklusanalyse und Ergebnisse in Echtzeit

OvulaRing kann dir sicher sagen, ob du einen Eisprung hast. Darüber hinaus kannst du erkennen, ob deine Zyklen gesund sind. Die App lernt anfangs deine ganz eigenen Zyklusmuster genau kennen. Nachdem deine Muster im Zyklus erkannt wurden, wird dir tagesaktuell dein Fruchtbarkeitsstatus ausgegeben. So funktioniert OvulaRing.

Von Gynäkologen entwickelt und klinisch getestet

OvulaRing wurde von renommierten Gynäkologen an der Universitätsfrauenklinik in Leipzig entwickelt. Hierdurch basiert die Methode auf 40 Jahren Erfahrung und wissenschaftlicher Forschung. Zudem ist OvulaRing patentiert und als Medizinprodukt zugelassen. Darüber hinaus wurde die Genauigkeit von OvulaRing in mehreren medizinischen Studien nachgewiesen.

Frei von Hormonen und Nebenwirkungen

OvulaRing funktioniert einerseits ganz ohne Hormone. Andererseits ist der Ring aber auch frei von Weichmachern und Nebenwirkungen. Dein Körper wird nicht belastet! Zudem bietet OvulaRing einen hohen Tragekomfort und ist so einfach anzuwenden wie ein Tampon. Die sehr gute Verträglichkeit des Materials wurde in mehreren medizinischen Studien bestätigt.

Hast du noch Fragen?

Unser Kundenservice ist gerne für dich da. Du erreichst uns während unserer Servicezeiten wochentags von 9 – 16 Uhr. Schreib uns hierzu eine Nachricht oder nutze unseren kostenlosen Rückrufservice. Unsere Kontaktmöglichkeiten findest du hier:

OvulaRing Kundendienst

* Malteser Arbeitsgruppe NFP, Natürlich und sicher. Das Praxisbuch, 2011, S. 29

** L.L. Sievert, C.A. DUBOIS, Validating signals of ovulation: Do women who think they know, really know?, American Journal of Human Biology, 17:310–320, 2005