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OvulaRing & Eisprung-Erkennung: 7 Studien-Takeaways für Sportlerinnen

Kurzfazit: Eine aktuelle Studie (Nolte, 2026) hat bei 17 freizeitsportlich aktiven Frauen über jeweils einen Zyklus die kontinuierliche intravaginale Kerntemperaturmessung (CBT mit OvulaRing) mit klassischen Thermometer-Messungen (oral/sublingual, Ohr, teils rektal) verglichen. Ergebnis: Kontinuierliche intravaginale CBT ist die robusteste Temperatur-Methode, um den biphasischen Temperaturanstieg nach dem Eisprung retrospektiv zu erkennen.

OvulaRing im Studiencheck: Worum ging’s?

Die Forschenden wollten wissen, welche Temperatur-Messmethode (und welcher Messzeitpunkt) sich am besten eignet, um bei sportlich aktiven Frauen eine Ovulation bzw. den zugehörigen Temperaturanstieg im Zyklus zu erkennen. Als Referenz diente die kontinuierliche intravaginale Kerntemperatur (CBT via OvulaRing); zusätzlich wurden LH-Urintests genutzt (Definition: Ovulation = LH-Peak + 1 Tag).

  • Stichprobe: 17 Frauen, je 1 Zyklus
  • Vergleich: OvulaRing (intravaginal, kontinuierlich) vs. sublingual / Ohr / (optional) rektal
  • Zeitpunkte: 06:00 Uhr und direkt beim Aufwachen

Die 7 wichtigsten Takeaways der aktuellen Studie

1) Wichtigste Aussage: Intravaginale CBT liefert das klarste Ovulations-Signal

Der OvulaRing-Ansatz zeigte den größten Temperaturanstieg von Follikel– zu Lutealphase (z. B. +0,31 ± 0,18 °C) – stärker und stabiler als alle anderen Thermometer-Alternativen.

2) Kontinuierlich schlägt „einmal morgens“ – weil das Temperatur-Minimum extrem individuell ist

Der durchschnittliche Temperatur-Nadir lag bei 03:24 Uhr, reichte individuell aber von 21:50 bis 07:00 Uhr. Fixe Messzeiten (z. B. 06:00 Uhr) können das echte Minimum daher verfehlen – genau hier spielt kontinuierliche CBT ihren Vorteil aus.

3) Aufwachtemperatur ist systematisch „zu warm“ – OvulaRing kann auf Nacht-Minimumwert setzen

Im Vergleich zur intravaginalen Basaltemperatur war:

  • die intravaginale 06:00-Uhr-Temperatur im Mittel +0,17 °C höher,
  • die intravaginale Aufwachtemperatur im Mittel +0,40 °C höher.

Für Zyklusdiagnostik ist das relevant, weil die „Wake-up“-Erwärmung Größenordnungen erreicht, die man sonst als zyklischen Shift interpretieren könnte.

4) Wichtig für die Produktkommunikation: Sensor-Signal ≠ Algorithmus-Entscheidung

Ein biphasisches Muster wurde vom OvulaRing-Algorithmus in 12/17 Zyklen automatisch erkannt; in 5/17 klassifizierte der Algorithmus nicht – nicht wegen Sensorversagen, sondern wegen strenger Kriterien (z. B. Mindest-Lutealphase, Unterdrückung von Ein-Tages-Fluktuationen). In 4/5 dieser Fälle war das biphasische Muster in den Rohdaten trotzdem sichtbar (retrospektiv beurteilbar).

5) Klassische Thermometer sind in diesem Setting deutlich unsicherer

Die Autoren halten fest, dass mit handelsüblichen Thermometern (je nach Auswertelogik) deutlich häufiger biphasische Muster verpasst bzw. Timing-Fehler gemacht werden; mit Vollman-Ansatz wurden nur 50% der biphasischen Zyklen korrekt identifiziert, während intravaginal 100% bestätigt wurden. Auch die Übereinstimmung (ICC) zwischen Thermometerwerten und intravaginalen Referenzwerten war insgesamt schwach.

6) OvulaRing ist technisch auf „diese Aufgabe“ ausgelegt (Sampling + Genauigkeit)

In der Studie: OvulaRing misst als zertifiziertes Medizinprodukt mit berichteter Genauigkeit ±0,1 °C, speichert Werte alle 5 Minuten (288/Tag) und erzeugt daraus ein 24-h-Profil. Das ist der Kernvorteil gegenüber Einmalmessungen: nicht ein Wert, sondern ein physiologisches Temperaturmuster.

7) Mehrwert im Sportkontext: Auffällige Zyklen werden eher sichtbar

In der Stichprobe traten u. a. ein anovulatorischer Zyklus sowie verkürzte Lutealphasen auf; die intravaginale CBT erwies sich als robust genug, um solche atypischen Muster auszuwerten.


Was heißt das praktisch für die OvulaRing Anwendung?

Positionierung (evidenznah)

  • OvulaRing/Continuous-CBT eignet sich besonders für die retrospektive Ovulationsbestätigung (biphasischer Shift/Lutealfunktion) in einem Alltag mit variierenden Schlaf- und Trainingsmustern.
  • Der größte Vorteil ist nicht nur die Messstelle, sondern die kontinuierliche Erfassung des nächtlichen Minimums, das bei Menschen zu sehr unterschiedlichen Zeiten liegt.

Erwartungsmanagement (wichtig für Vertrauen)

  • Wenn die App „keine Ovulation“ meldet, kann das an strengen Algorithmus-Kriterien liegen, obwohl das Muster in den Rohdaten sichtbar ist (so in 4 von 5 Fällen ohne automatische Klassifikation).
  • Die Studie nutzte als Ovulations-Referenz zusätzlich LH-Tests (Definition: LH-Peak + 1 Tag).
  • Kein Ultraschall/kein Serum-Progesteron in dieser Studie → Aussagen betreffen vor allem Methodenvergleich und Retrospektive, nicht „Eisprung auf die Stunde genau“.

FAQ

Kann OvulaRing den Eisprung exakt datieren?

Die Studie stützt vor allem die retrospektive Bestätigung über den biphasischen Temperaturanstieg. Für ein „exakten“ Ovulationszeitpunkt wären zusätzliche Standarddiagnostik (z. B. Ultraschall/Serumhormone) nötig, die hier nicht eingesetzt wurden.

Warum zeigt die App manchmal „keinen Eisprung“?

Laut Studie kann das an strengen Algorithmus-Kriterien liegen; in mehreren Fällen war das biphasische Muster in den Rohdaten erkennbar, obwohl keine automatische Klassifikation erfolgte.

Ist ein Thermometer (oral/Ohr) eine gleichwertige Alternative?

In dieser Stichprobe: nein. Thermometerwerte zeigten größere Streuung und schwächere Übereinstimmung mit der intravaginalen Referenz; zudem wurden biphasische Muster häufiger verpasst.


Quelle

Nolte J, Pilz M, Legerlotz K, Platen P (2026). Optimizing basal body temperature measurement for cycle diagnostics: a comparison of different methods in female recreational athletes. Frontiers in Sports and Active Living.
DOI: 10.3389/fspor.2025.1732233
Volltext: Frontiers (Artikel)

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