Warum OvulaRing zur Datenübertragung aus dem Körper entnommen wird

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Wir freuen uns riesig über den Launch von OvulaRing+! Unsere neuste Produktgeneration ermöglicht es dir jetzt, deine gesammelten Zyklusdaten ganz einfach via Bluetooth an die OvulaRing App zu übertragen. Dabei wird der OvulaRing Sensor zunächst wie gewohnt aus dem Körper entnommen. Der intelligente Sensor erkennt anhand der Temperatur und des Umgebungslichtes, dass er sich nicht mehr im Körper befindet und ist nun in der Lage, eine Blutoothkommunikation mit der dazugehörigen App aufzubauen. Sind App und Sensor verbunden, können die Daten nun ganz einfach synchronisiert werden. Danach wird OvulaRing wieder wie gewohnt vaginal getragen und du kannst dir alle Informationen zu deinen Zyklen in der App ansehen und Insights über deine Zyklusgesundheit erfahren.

Einige von euch fragen sich vielleicht, ob die Bluetooth-Verbindung nicht gleich direkt aus dem Körper heraus aufgebaut werden könnte? Wir erklären euch heute, warum wir nicht möchten, dass Funkwellen aus dem Körper gesendet werden und warum deshalb OvulaRing zum Auslesen der Daten nach wie vor aus dem Körper entnommen wird.

Fakten zu Bluetooth

Bluetooth-Geräte senden Funkwellen in einem vordefinierten und festgelegten Frequenzbereich zwischen 2,402 und 2,480 GHz und ermöglichen so die kabellose Verbindung über kurze Entfernungen, z.B. von Kopfhörern zum Smartphone. Die erste richtige stabile Bluetooth-Version ist im Jahr 2001 auf den Markt gekommen. Der Name „Bluetooth“ ist an den dänischen König Harald „Blauzahn“ Gormsson angelehnt, der sein Reich im 10. Jahrhundert weitgehend einte.

Die Frequenz, mit der Bluetooth Funkwellen sendet, eignet sich hervorragend, um mit wenig Energie Geräte auch unterschiedlicher Hersteller verbinden zu können. Allerdings würden Funkwellen mit dieser festgelegten Frequenz nicht gut durch den Körper hindurch gelangen. Im Gegenteil:  Die Übertragungswellen würden zum Großteil einfach vom Körper absorbiert werden und somit im Körper verbleiben!

Fakt ist auch: Je mehr Energie benötigt wird, desto größer wäre auch die Exposition des Körpers mit den Funkwellen. Falls die Option einer Datenübertragung aus dem Körper zukünftig einmal gewünscht wäre, müsste deshalb zunächst eine andere Technologie und Funkstrecke entwickelt werden, um bei der Übertragung der Daten die Absorption von Übertragungswellen in den Körper zu vermeiden!

Tägliche Strahlenbelastung für jede*n Einzelne*n verringern

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat nach jetzigem Wissenstand festgestellt, dass keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch hochfrequente Felder (wie z.B. durch Mobilfunk) zu erwarten sind, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Allerdings sind die Langzeitfolgen der ganz alltäglichen Strahlenbelastung durch Mobilfunkstrahlung, W-Lan etc. und deren Auswirkung auf den Körper noch nicht bekannt und werden noch fortlaufend untersucht. Das Bundesamt für Strahlung (BfS) fordert jedoch eine „vorsorgliche Verringerung der individuellen Belastung.“ Das ist auch unser Anspruch!

Seit 2021 wurden laut eines Berichts des Ärzteblatts vom Dezember 2020 alle Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft, die nicht medizinisch begründet und nicht Teil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) sind, verboten. Die neue Verordnung im Strahlenschutzgesetz soll die Embryos vor einer unnötigen Strahlenbelastung schützen. Das geltende Verbot umfasse laut Ärzteblatt Doppler-, Duplex-, 3D- oder 4D-Verfahren, auch bekannt als „Babyfernsehen“ oder „Babyviewing“, welche in Frauenarztpraxen als Selbstzahlerleistung  (IGeL) angeboten werden. Auch hier ist das oberste Gebot, die Strahlenbelastung zu verringern und das Leben im Mutterleib zu schützen.

Wie funktioniert die neue OvulaRing Bluetooth-Sensortechnik?

Der neue OvulaRing+ Sensor funktioniert mit dem Funkstandard Low Energy (LE), der Bluetooth-Verbindungen auch mit geringen Sendeleistungen und Stromverbrauch möglich macht. Smartphones und PCs verfügen meist sowohl über eine normale Bluetooth-Schnittstelle, als auch über eine Bluetooth-Low-Energy-Unterstützung. Die Bluetooth-LE-Technologie lässt sich z.B. in Fitness-Trackern oder auch in Spielzeug finden. Der Hauptvorteil liegt darin, dass dieser Standard nur ganz wenig Sendeleistung benötigt und eine sehr stromsparende Bluetooth-Verbindung aufbaut.

Der neue OvulaRing Bluetooth Sensor kann in deinem Körper nicht in den Kommunikationsmodus wechseln und Funkwellen senden, da er mit einem Licht- und Temperatursensor ausgestattet ist. Erst wenn er nach dem Entnehmen aus dem Körper die Helligkeit und die Temperatur der Umgebung erkennt, kann er in den  Kommunikationsmodus wechseln, um die aufgezeichneten Zyklusdaten an die App zu übermitteln. Den Kommunikationsmodus aktivierst du, indem du den Sensor kurz mit der Hand abdunkelst und ihn dann wieder dem Umgebungslicht aussetzt. Dass er aktiv ist, erkennst du am grünen Blinken des Sensors.

Wir setzten auf Sicherheit

OvulaRing wird vaginal getragen und zeichnet deine Temperaturdaten rund um die Uhr automatisch auf. Dafür befinden sich Ring und Sensor in unmittelbarer Nähe von dem Ort, wo neues Leben entstehen kann – nah bei den Eizellen und der Gebärmutter. Deshalb wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, dass keine Funkwellen die Eizellen stören oder beeinträchtigen. Es gibt keine Gewissheit darüber, ob und inwiefern sich Funkstrahlen in der Nähe der inneren weiblichen Geschlechtsorgane auf das Zyklusgeschehen auswirken. Da es dazu keinerlei Studien gibt, sind auch mögliche Langzeitfolgen durch Funkwellen aus dem Körper für Mutter oder Baby nach derzeitigem Kenntnisstand nicht einzuschätzen und nicht bekannt.

OvulaRing ist frei von Hormonen, Medikamenten, Weichmachern und Nebenwirkungen und wird auch weiterhin ohne Beeinflussung dein Zyklusgeschehen aufzeichnen.

Du hast Fragen zu OvulaRing+ und möchtest dich beraten lassen? Unser Kundenservice ist gern telefonisch unter +49 (0) 341 35 58 20 99, per Mail unter info@ovularing.com oder via Chat über unsere Website www.ovularing.com für dich da!

Referenzen

Ärzteblatt.de. Ultraschall als „Babyfernsehen“ wird ab 2021 verboten. Dez. 2020. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119505/Ultraschall-als-Babyfernsehen-wird-ab-2021-verboten Zugriff: 23.6.21

Bluetooth LE (Low Energy): Das ist der Unterschied zu normalem Bluetooth. https://praxistipps.chip.de/bluetooth-le-low-energy-das-ist-der-unterschied-zu-normalem-bluetooth_114239 Zugriff: 23.6.21

Bundesamt für Strahlenschutz(BfS): Einstufung hochfrequenter elektromagnetischer Felder durch die IARC. https://www.bfs.de/DE/themen/emf/hff/wirkung/iarc/iarc.html Zugriff: 23.6.21

https://www.computerbild.de/artikel/avf-Ratgeber-MP3-Drahtlose-Musikuebertragung-mit-Bluetooth-3268875.html Zugriff: 24.6.21

https://www.lte-anbieter.info/technik/bluetooth.php Zugriff: 24.6.21

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