Erfahrungsbericht

Nach erfolgloser IVF auf ganz natürliche Weise schwanger

Heute berichtet die liebe Bettina vom OvulaRing Team von ihrer besonderen Kinderwunschgeschichte.

Bettinas Erfahrungsbericht

Bettina aus dem OvulaRing Team erzählt, wie ihr Kinderwunsch nach langen Zyklen, einer belastenden IVF-Zeit und vielen offenen Fragen doch noch auf natürlichem Weg in Erfüllung ging – und warum sie heute so überzeugt davon ist, den eigenen Zyklus wirklich zu verstehen.

Interview Q&A

Liebe Bettina, kannst du uns deine persönliche Geschichte schildern und dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Bettina, ich bin Gesellschafterin bei der VivoSensMedical und bei OvulaRing für Marketing & Vertrieb verantwortlich. Der Grund, warum ich für OvulaRing arbeite, hat mit meiner ganz persönlichen Geschichte zu tun. Aber von Anfang an: Ich hatte schon als junges Mädchen keinen normalen Standardzyklus. Meine Zyklen waren immer eher 40 Tage und länger. Manchmal hatte ich meine Periode ein halbes Jahr lang gar nicht. Das änderte sich, als ich anfing, die Pille zu nehmen. Die war ja schließlich auch noch gut für die Haut und so hatte ich die nächsten 15 Jahre weder Probleme mit Pickeln noch mit unregelmäßigen Zyklen, denn von nun an kam meine Periode pünktlich alle 28 Tage.

Du warst damas also glücklich über deinen regelmäßigen Pillen-Zyklus. Wie ging es weiter?

Ich bin durch und durch eine Planerin und überlasse Dinge ungern dem Zufall. Schule, Austauschjahr, Studium, Karriere: alles lief so, wie ich es mir zurecht gelegt hatte. Natürlich war es für mich auch klar, dass ich meine Schwangerschaft planen könnte. Karriere passte, ich hatte meinen Traummann gefunden und unsere Hochzeit stand kurz bevor. Also setze ich die Pille ab. Da ich die vergangenen 15 Jahre alles dafür getan hatte, eine Schwangerschaft zu verhindern, habe ich nicht einen Gedanken daran verschwendet, dass es auch nur ansatzweise kompliziert sein könnte, schwanger zu werden. Hier wurde ich allerdings schnell eines Besseren belehrt.

Also hast du die Pille abgesetzt – wie ging es dann weiter?

Als ich die Pille absetze, passierte erst einmal ein halbes Jahr gar nichts. Von meiner Menstruation war weit und breit keine Spur. Dafür sah ich aus wie ein Teenager mitten in der Pubertät und meine Haut explodierte förmlich. Bereits dieses halbe Jahr war für eine Planerin wie mich eine echte Herausforderung. Irgendwann kam dann meine Periode und die darauffolgenden Zyklen variierten von 38-50 Tagen. Da alle Berechnungen für den Eisprung, die ich damals im Internet fand, nur für Zyklen bis maximal 35 Tage funktionierten, war ich mir überhaupt nicht mehr sicher, was nun das richtige Timing sein sollte, damit es auch klappt. Zeit für mich, mit meinem Frauenarzt zu sprechen und mir Rat zu holen. Von meinem damaligen Gynäkologen bekam ich relativ schnell die Aussage, dass ich mit derart langen Zyklen keine Eisprünge hätte und auf natürlichem Wege nicht schwanger werden könne. Weiterhin wurde die Diagnose PCO in den Raum gestellt. Er gab mir eine Überweisung ins Kinderwunschzentrum und wies mich darauf hin, dass ein weiteres Warten nur Zeitverschwendung wäre.

Welche Erfahrungen hast du im Kinderwunschzentrum gesammelt?

Da ich die Kompetenz des Arztes nicht anzweifle und nun schon seit fast einem Jahr meinem Plan hinterherhinkte, machten mein Mann und ich einen Termin im Kinderwunschzentrum und nach Eileiterdurchgängigkeitsprüfung, Gebärmutterspiegelung und Spermiogramm ging es auch gleich los mit Stimulation, Eisprungauslösung, Insemination und IVF. 6 erfolglose Zyklen sollten so vergehen. Gefühlt bestand unsere Leben nur noch aus Spritzen, Arztterminen, Hoffen, Bangen und Enttäuschungen. An ein normales Leben war nicht mehr zu denken. Nicht zu sprechen von den Nebenwirkungen, die mich fest im Griff hatten.

Wie lange hast du das ausgehalten?

Nach einem halben Jahr war mir klar, so will ich nicht weiter machen. Für einen weiteren Behandlungszyklus hatte ich keine Kraft mehr und deshalb haben wir entschieden, die Kinderwunschtherapie an dieser Stelle abzubrechen. Der Plan war mir mittlerweile egal, ich wollte einfach nur mein normales Leben zurück. Natürlich war der Kinderwunsch immer noch vorhanden und so begann ich mich nach kurzer Pause, intensiv mit dem weiblichen Zyklus und alternativen Behandlungsmethoden auseinanderzustehen. In verschiedenen Artikeln und Studien bin ich dann zum ersten Mal darauf gestoßen, dass der weibliche Zyklus viel individueller ist, als im Standard angenommen, welchen Einfluss die Schilddrüse auf den Zyklus hat, wie sich eine Gelbkörperschwäche auf einen Kinderwunsch auswirken kann und vieles mehr.

Und wie ging es dann weiter?

Durch meine Recherchen bin ich auch auf eine tolle Heilpraktikerin mit Spezialisierung auf Kinderwunsch gestoßen. Zusammen haben wir festgestellt, dass ich an einer Schilddrüsenunterfunktion und einer Gelbkörperschwäche leide, dass das aber noch lange nicht heißt, dass ich keine Eisprünge habe. Unter anderem haben Schilddrüsenhormone und Mönchspfeffer bewirkt, dass ich zwar immer noch einen recht langen, zumindest aber einen regelmäßigen 40-tägigen Zyklus hatte. Zusätzlich hat mir die Heilpraktikerin vermittelt, welchen negativen Einfluss Stress und die dadurch ausgeschütteten Hormone auf die Reproduktion haben und dass sich regelmäßige Entspannungsübungen positiv auf den Hormonhaushalt und somit den Kinderwunsch auswirken. Zu dieser Zeit habe ich begonnen, intensiv Yoga zu praktizieren und regelmäßig zu meditieren. Die Gespräche mit der Heilpraktikerin haben mir vor allem auch Gelassenheit und Vertrauen in meinen Körper gegeben. Ich hatte eine ganz neue Zuversicht und tief in mir drin wuchs die Sicherheit, dass sich unser Kinderwunsch erfüllen würde und es nur eine Frage der Zeit sei. Und genauso war es dann auch.

Wie lange hat es dannach noch gedauert, bis du schwanger warst?

Nach etwa einem halben Jahr war ich schwanger. Ohne Hormone, ohne Kinderwunschbehandlung, ganz auf natürlichem Weg. 9 Monate später kam unser Sohn zur Welt und genau zwei Jahre danach folgte, diesmal ungeplant, unsere Tochter. Aktuell bin ich mit unserem dritten Kind schwanger, welches wir diesen Sommer erwarten.

Was hat dir die intensive Beschäftigung mit dem Zyklus – neben deinen Schwangerschaften – noch gebracht?

So nervenaufreibend wie diese über zweijährige Kinderwunschzeit damals war, bin ich im Nachhinein doch dankbar dafür. Ich habe viel über mich und meinen Körper gelernt. Außerdem ist mir bewusst geworden, dass es vielen Frauen genau so geht wie mir. Diagnosen werden viel zu oft vorschnell getroffen und Behandlungen viel zu selten individualisiert.

Als ich von OvulaRing erfahren habe, war mir deshalb auch schnell klar, dass ich dabei helfen möchte, dieses Produkt bekannt zu machen. Ich hätte mir damals ein solches Tool gewünscht und ich bin mir sicher, dass OvulaRing mir einen langen Weg erspart hätte.

Liebe Bettina, danke, dass du deine Geschichte so offen mit uns geteilt hast. Dein Weg zeigt sehr eindrücklich, wie belastend eine Kinderwunschbehandlung sein kann – und wie viel Kraft es braucht, wieder zurück zu Vertrauen, Ruhe und einem eigenen Tempo zu finden. Umso schöner, dass sich euer Wunsch am Ende auf natürlichem Weg erfüllt hat.

Wir wünschen dir und deiner Familie von Herzen alles Gute für deine aktuelle Schwangerschaft, eine entspannte Zeit bis zur Geburt und weiterhin ganz viel Glück als Familie.

Hinweis: Erfahrungsberichte sind individuelle Erfahrungen und ersetzen keine medizinische Beratung.

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Du musst das nicht allein herausfinden

Kinderwunsch kann sich wie eine Achterbahn anfühlen – umso wichtiger ist es, Schritt für Schritt Orientierung zu bekommen.

Hier sind die häufigsten nächsten Schritte – ganz in deinem Tempo:

Magst du deine Geschichte mit uns teilen?

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  • Schreib uns an: info@ovularing.com mit dem Betreff „Meine Kinderwunschgeschichte“.
  • Wir melden uns dann mit den nächsten Schritten.
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