Weiblicher Zyklus
Definition
Der weibliche Zyklus (auch Menstruations‑ oder Monatszyklus) ist ein natürlicher, hormonell gesteuerter Prozess, bei dem sich der Körper Monat für Monat auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet.
Dazu gehören die Heranreifung einer Eizelle, der Eisprung, der Auf‑ und Umbau der Gebärmutterschleimhaut sowie die Regelblutung, wenn keine Befruchtung stattfindet.
Der Zyklus wird durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Hormonen aus Gehirn (Hypothalamus, Hypophyse) und den Eierstöcken geregelt.
Er lässt sich grob in vier Phasen einteilen:
- Menstruationsphase – Beginn mit der Blutung.
- Follikelphase – Reifung der Eizelle und Aufbau der Schleimhaut.
- Ovulation – Freisetzung der reifen Eizelle (Eisprung).
- Lutealphase (Gelbkörperphase) – Vorbereitung der Schleimhaut auf eine mögliche Einnistung.
Ein Zyklus dauert meist zwischen 21 und 35 Tagen, kann aber individuell insbesondere bei Zyklusstörungen auch stärker variieren.
Störungen im Ablauf oder in der Hormonsteuerung können zu Zyklusschwankungen oder Zyklusstörungen führen.
Synonyme
Menstruationszyklus, Zyklus der Frau, weiblicher Zyklus