Premenstruelles Syndrom
Definition
Das prämenstruelle Syndrom (PMS) umfasst körperliche und psychische Beschwerden, die in der zweiten Zyklushälfte, vor allem 3–10 Tage vor der Menstruation, auftreten und mit Blutungseintritt abklingen.
Grund sind oft hormonelle Schwankungen von Östrogen und Progesteron in der Lutealphase, welche auf Neurotransmitter wie Serotonin wirken. Risikofaktoren sind Stress, Bewegungsmangel, Rauchen und genetische Veranlagung.
Zu körperlichen Beschwerden zählen Brustspannen, Kopfschmerzen, Blähungen, Wassereinlagerungen, Heißhunger und Müdigkeit. Psychisch treten Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Angst oder depressive Verstimmungen auf.
Synonyme
PMDS, PMS