Biphasischer Zyklus
Definition
Ein biphasischer (zwei-Phasen) Zyklus ist deutlich in zwei unterschiedliche Phasen geteilt – Phase 1: von der Periode bis zum Eisprung und Phase 2: nach dem Eisprung bis zur nächsten Periode.
In Phase 1 reift ein Follikel im Eierstock heran, und die Östrogenwerte steigen – diese Phase kann je nach Zykluslänge stärker schwanken. Nach dem Eisprung beginnt Phase 2, auch Gelbkörperphase (Lutealphase) genannt: Der Gelbkörper produziert vor allem Progesteron, wodurch sich die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet.
Typisch für einen biphasischen Zyklus ist, dass sich in Verlauf der Körpertemperatur nach dem Eisprung ein anhaltender Temperaturanstieg zeigt. Die zweite Phase ist bei vielen Frauen relativ stabil und dauert häufig etwa 10–16 Tage; bleibt der Eisprung aus, fehlt diese klare Zweiteilung oft (monophasischer Zyklus).
Synonyme
biphasischer Verlauf