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Was ist eigentlich mit den Hormonen beim Mann?

Bei „männlichen Hormonen“ denkt man unwillkürlich an Testosteron! Doch auch im männlichen Körper wirkt noch eine Vielzahl anderer Hormone  zusammen:

 

Testosteron

Testosteron ist für die Libido und auch die „Standhaftigkeit“ beim Sex zuständig. Darüber hinaus fördert das Hormon die Eiweißsynthese und fördert so den Muskelaufbau. Testosteron sorgt unter anderem für den Fettabbau an Bauch und Hüften und hat zudem auch viele Effekte auf die Psyche: Es macht z.B. kraftvoll, durchsetzungsstark und energisch. Die Bildung von Testosteron im Körper kann „Mann“ durch regelmäßiges Ausdauertraining und Kraftsport auch fördern. Der Körper produziert dann Hormone, welche die Muskelbildung anregen. Regelmäßiger Alkoholkonsum in größeren Mengen hingegen lässt den Testosteronwert dauerhaft sinken. Sex hat übrigens großen Einfluss auf die Testosteronbildung. Bei regelmäßigem Sex läuft die Testosteronbildung auf Hochtouren!

 

Östrogen

Auch im männlichen Körper befinden sich Östrogene, wenn auch nur etwa ein Zehntel der Menge, die im weiblichen Körper vorkommt. Sie wirken u.a. auf den Knochenstoffwechsel, die reproduktive Aktivität, Fertilität, Prostata und den Lipidstoffwechsel.

 

DHEA

DHEA ist ein sogenanntes Vorläuferhormon: Es kann in Testosteron aber auch in Östrogene umgewandelt werden, je nachdem, was im Körper benötigt wird. Wie auch Testosteron steigert das Hormon die Gedächtnisleistung und baut Muskeln auf. Ab dem 30. Lebensjahr fällt die DHEA-Konzentration jedoch kontinuierlich ab. Hinweise auf einen niedrigen DHEA-Spiegel können Libidoverlust, Konzentrationsstörungen und häufige Infekte sein.

 

LH und FSH

Die Hormone LH und FSH sind maßgeblich an der Entwicklung der Spermien im Hoden beteiligt. Das follikelstimulierende Hormon (FSH) reguliert die Bildung der Samenzellen in den Hoden; das luteinisierende Hormon (LH) ist für die Steuerung der Produktion des Geschlechtshormons Testosteron verantwortlich. Die Spermien entwickeln sich in den Samenkanälchen der Hoden und gelangen anschließend in die Nebenhoden, wo sie endgültig ausreifen. Der gesamte Entwicklungs- und Reifeprozess der Spermien dauert etwa drei Monate. Die reifen Samenzellen werden sowohl in den Nebenhoden als auch in den Samenleitern gespeichert. Spermien messen übrigens nur etwa 0,06 mm und gehören damit zu den kleinsten Körperzellen. Jedes einzelne Spermium enthält jedoch das gesamte Erbgut des Mannes! Clever verpackt oder?

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