Die Zervixschleimmethode

Die Zervixschleimmethode, auch Billings-Methode genannt, geht auf das gleichnamige Ärztepaar zurück und ermittelt die fruchtbaren Tage ausschließlich anhand von Veränderungen des Zervixschleims während deines Zyklus. Man beobachtet den Zerxixschleim immer tagsüber und dokumentiert abends in einem Zyklusblatt nach den Kriterien Empfinden, Fühlen und Sehen die Beschaffenheit des Sekrets. So wie jede Frau ein individuelles Zyklusmuster aufweist, so scheint es auch von Frau zu Frau individuelle Zervixschleimmuster zu geben.

Während des Zyklus schwanken die ausgeschütteten Hormonmengen, wodurch sich auch dein Zervixschleim verändert. All dies hat sich die Natur klug ausgedacht: Die Funktion des Zervixschleims ist es, das Eindringen von Krankheitserregern in die Gebärmutter an unfruchtbaren Tagen zu verhindern und die Spermien an fruchtbaren Tagen optimal aufzunehmen.

Wie verändert sich dein Zervixschleim während des Zyklus?

Nach der Menstruationsblutung wird zunächst kein Sekret gebildet und die Scheide fühlt sich trocken an. An den folgenden Tagen macht sich der Zervixschleim nur als „feuchtes Gefühl“ bemerkbar, ist aber häufig am Scheideneingang nicht sicht- bzw. spürbar. Wenig später verändert er sich zu klebrig, zäh, dick und klumpig. Zu diesem Zeitpunkt bist du nicht fruchtbar. Je näher der Eisprung rückt, desto mehr Östrogen wird gebildet und die Menge und Beschaffenheit des Zervixschleims verändern sich zunehmend. Das Sekret verändert sich im Laufe des Zyklus wie folgt:

Möchtest du natürlich verhüten, musst du in der fruchtbaren Phase entweder sexuell enthaltsam sein oder mechanische Verhütungsmittel wie Kondom oder Diaphragma verwenden. Der letzte Tag mit der individuell besten Zervixschleimqualität wird als Höhepunkt des Zervixschleimsymptoms bezeichnet und kennzeichnet die fruchtbarste Phase.
Das Ende der fruchtbaren Phase ist vom Umschwung der Zervixschleimqualität und dem Anstieg der Körperkerntemperatur gekennzeichnet.

Sicherheit der Zervixschleimmethode

Der Pearl-Index der Zervixschleimmethode beträgt 5 – 35. Das heißt, 5 -35 Frauen werden bei Ausübung der Zervixschleimmethode während eines Jahres ungewollt schwanger. Die Zervixschleimmethode gehört damit zu den unsicheren Methoden der natürlichen Empfängnisverhütung und ist als alleinige Methode nicht empfehlenswert. Die meisten Frauen tun sich vor allem schwer, den Zervixschleim richtig zu interpretieren und die Methode erfordert viel Erfahrung und Disziplin.

Für eine sichere natürliche Verhütung empfehlen wir dir die Ausübung der sympothermalen Methode, die die temperatumethode mit der Zervixschleim Methode kombiniert. In der OvulaRing App kannst du die Veränderung deines Zervixschleims genau dokumentieren und erhältst so einen guten Überblick, wo du im Zyklus stehst.

OvulaRing im Vergleich mit anderen Methoden

OvulaRing

Ovulationstest

Basaltemperaturmessung

Zykluscomputer

Zyklusapps

Hast du noch Fragen?

Unser Kundenservice ist gerne für dich da. Du erreichst uns telefonisch wochentags von 9 – 16 Uhr unter
+49 (0) 341 35 58 20 99

Oder über unser Kontaktformular