Die symtothermale Methode

und wie dich OvulaRing dabei unterstützten kann

Die symtothermale Methode oder Roetzer-Methode ist die sicherste Methode der natürlichen Empfängnisverhütung, denn sie kombiniert Temperatur-, Kalender– und Zervixschleimmethode und wertet verschiedene Körpersignale und Parameter nach festgesetzten Regeln aus. So werden bei der symptothermalen Methode verschiedene Fruchtbarkeitsindikatoren wie die Veränderung des Zervixschleims, des Muttermundes und der Körperkerntemperatur im Zyklus genau beobachtet und protokolliert. Durch die kombinierte Beobachtung, Dokumentation und Auswertung der Symptome gibt es eine „doppelte Kontrolle“ und die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage können mit Übung und viel Disziplin genau bestimmt werden.

Wie genau funktioniert die symptothermale Methode?

Die Körperkerntemperatur steigt nach dem Eisprung durch die gleichzeitige Ausschüttung des Hormons Progesteron um 0,25 – 0,5 °C an. Bleibt die Temperatur 3 Tage erhöht, kann man sicher sein, dass der Eisprung stattgefunden hat und die fruchtbare Phase vorbei ist. Um die Veränderung der Temperatur zu erkennen, solltest du jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen deine Körperkerntemperatur messen und diese in einem Zyklusdatenblatt oder einer App dokumentieren. Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen, solltest du immer zur gleichen Zeit messen, in etwa die gleiche Anzahl an Stunden geschlafen haben und einen eher regelmäßigen Lebensstil haben. Stress, Sport, Reisen, Schichtdienst und Alkoholkonsum können die Messergebnisse leicht verfälschen.

Da du mit Hilfe der Basaltemperaturmessung erst erkennen kannst, wenn der Eisprung vorbei ist, du aber bereits 5 Tage vor Eisprung fruchtbar bist, ist es wichtig, neben der Temperatur noch ein weiteres Körpermerkmal, idealerweise die Veränderung des Zervixschleims zu beobachten. Der Zervixschleim ändert sich im Verlauf deines Zyklus. Je näher der Eisprung rückt, desto mehr Östrogen wird gebildet und die Menge und Beschaffenheit des Zervixschleims verändern sich zunehmend. Das Sekret wird erst cremig/weißlich (nicht fruchtbar) und verändert sich zu dünnflüssig/ wässrig (fruchtbar) und schließlich zu eiweißartig, durchsichtig/ dünnflüssiger und zwischen Daumen und Zeigefinger spinnbar (sehr fruchtbar).

Wenn die Beobachtung des Zervixschleims ergibt, dass du in der fruchtbaren Phase bist, musst du während dieser Zeit sexuell enthaltsam bleiben oder auf mechanische Verhütungsmittel zurückgreifen. Wenn die Temperaturauswertung ergibt, dass die Messwerte seit mindestens 3 Tagen in einer Hochlage sind und sich die Zervixschleimqualität geändert hat, kannst du dir sicher sein, dass die fruchtbare Phase vorbei ist und du nun nicht mehr enthaltsam sein musst.

*Leitlinie Empfängnisverhütung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).2004.

Sicherheit der symptothermalen Methode

Bei perfekter und diziplinierter Anwendung hat die symptothermale Methode mit 0,4 einen ähnlich sicheren Pearl Index wie die Pille. Allerdings gibt es bei dieser Methode eine große Lücke zwischen perfekter und typischer Anwendung, wo der Pearl Index nur noch bei 24 liegt. Die Voraussetzung für die sichere Anwendung dieser Methode ist das Absolvieren eines NFP-Kurses, das Verinnerlichen des komplexen NFP-Regelwerkes sowie das Lesen von Praxisbüchern, um die symptothermale Methode richtig erlernen und sicher anwenden zu können. Vor allem die tägliche Temperatumessung zur gleichen Zeit und unter gleichen Bedingungen sowie die Interpretation des Zervixschleims stellen viele Frauen vor große Herausforderungen und führen dazu, dass die symptothermale method nicht erfolgreich angewendet wird.

Wie kann mich OvulaRing bei der Ausübung der symptothermalen Methode unterstützen?

Die Körperkerntemperatur steigt nach dem Eisprung durch die gleichzeitige Ausschüttung des Hormons Progesteron um 0,25 – 0,5 °C an. Bleibt die Temperatur 3 Tage erhöht, kann man sicher sein, dass der Eisprung stattgefunden hat und die fruchtbare Phase vorbei ist. Um die Veränderung der Temperatur zu erkennen, solltest du jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen deine Körperkerntemperatur messen und diese in einem Zyklusdatenblatt oder einer App dokumentieren. Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen, solltest du immer zur gleichen Zeit messen, in etwa die gleiche Anzahl an Stunden geschlafen haben und einen eher regelmäßigen Lebensstil haben. Stress, Sport, Reisen, Schichtdienst und Alkoholkonsum können die Messergebnisse leicht verfälschen.

Da du mit Hilfe der Basaltemperaturmessung erst erkennen kannst, wenn der Eisprung vorbei ist, du aber bereits 5 Tage vor Eisprung fruchtbar bist, ist es wichtig, neben der Temperatur noch ein weiteres Körpermerkmal, idealerweise die Veränderung des Zervixschleims zu beobachten. Der Zervixschleim ändert sich im Verlauf deines Zyklus. Je näher der Eisprung rückt, desto mehr Östrogen wird gebildet und die Menge und Beschaffenheit des Zervixschleims verändern sich zunehmend. Das Sekret wird erst cremig/weißlich (nicht fruchtbar) und verändert sich zu dünnflüssig/ wässrig (fruchtbar) und schließlich zu eiweißartig, durchsichtig/ dünnflüssiger und zwischen Daumen und Zeigefinger spinnbar (sehr fruchtbar).

Wenn die Beobachtung des Zervixschleims ergibt, dass du in der fruchtbaren Phase bist, musst du während dieser Zeit sexuell enthaltsam bleiben oder auf mechanische Verhütungsmittel zurückgreifen. Wenn die Temperaturauswertung ergibt, dass die Messwerte seit mindestens 3 Tagen in einer Hochlage sind und sich die Zervixschleimqualität geändert hat, kannst du dir sicher sein, dass die fruchtbare Phase vorbei ist und du nun nicht mehr enthaltsam sein musst.

Mit OvulaRing kannst du die Lücke zwischen perfekter und typischer Anwendung bei der symptothermalen Methode schließen. OvulaRing nimmt dir die Temperaturmessung und -auswertung einfach ab und kann dich somit bei der Ausübung der symptothermalen Methode optimal unterstützen. Die Temperaturmessung wird durch OvulaRing objektiviert, denn Anwendungsfehler sind durch die kontinuierliche, automatische Messung ausgeschlossen. Außerdem nehmen durch die Vielzahl an Messpunkten schlechte Schlafqualität, Stress, Erkrankung, Schichtdienst etc. keinen Einfluss auf die Messgenauigkeit. Du kannst dich komplett entspannen, denn das tägliche morgendliche Messen zur selben Uhrzeit ist nicht nötig!

Die Temperaturdaten werden automatisch in die App oder webbasierte Software übertragen und in einer Zykluskurve dargestellt. Das manuelle Eintragen einzelner Temperaturdaten in ein Zyklusdatenblatt ist dadurch nicht mehr nötig. Im Zyklustagebuch von OvulaRing kannst du außerdem die Veränderung des Zervixschleims sowie die Beschaffenheit des Muttermundes  genau dokumentieren und somit im Blick behalten.

In deinem ersten OvulaRing Zyklus kannst bereits deine Temperatur verfolgen und retrospektiv sehen, ob du einen Eisprung hattest und wann deine fruchtbare Phase war. OvulaRing lernt in diesem Zyklus deine individuellen Fruchtbarkeitsmuster für den nächsten Zyklus kennen. Ab OvulaRing-Zyklus 2 wird dir nach Synchronisieren deiner Temperaturdaten deine tagesaktuelle Empfängniswahrscheinlichkeit in gering, mittel und hoch angegeben. Möchtest du natürlich verhüten, solltest du in der ersten Zyklusphase OvulaRing täglich auslesen, bis dir die App anzeigt, dass deine fruchtbare Phase wieder vorbei ist. Bis zu diesem Zeitpunkt musst du mit mechanischen Verhütungsmitteln wie Kondom oder Diaphragma verhüten. Nach 3 aufgezeichneten OvulaRing-Zyklen mit Eisprung, kann die Software in der Regel eine Prognose für Eisprung und fruchtbare Phase im Folgezyklus ausgeben, damit du noch besser planen kannst.*

* Schwanken die Eisprünge in den aufeinanderfolgenden Zyklen um mehr als 8 Tage, kann keine sichere Prognose für den Folgezyklus ausgegeben werden. Die Berechnung der tagesaktuellen Empfängniswahrscheinlichkeit ist dadurch aber nicht beeinflusst, weshalb OvulaRing auch bei unregelmäßigen Zyklen präzise Aussagen treffen kann.