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Leide ich an Gelbkörperschwäche?

Gelbkörperschwäche ist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Funktionsstörung. Auch, wenn bei Dir einmal eine Gelbkörperschwäche festgestellt wurde, muss nicht zwangsläufig jeder Zyklus davon betroffen sein. Die Gelbkörperschwäche ist eine der häufigsten Ursachen bei unerfülltem Kinderwunsch, bleibt jedoch häufig unentdeckt und unbehandelt.

Gelbkörper und Gelbkörperhormon

Nach dem Eisprung wird in der zweiten Zyklushälfte der sogenannte Gelbkörper gebildet, der das Gelbkörperhormon Progesteron produziert. Es verursacht im Körper der Frau eine Temperaturerhöhung von 0,3°C – 0,5°C. Neben Östradiol gehört Progesteron zu den wichtigsten Sexualhormonen der Frau.
Bei einer Gelbkörperschwäche wird der Gelbkörper nur unzureichend ausgebildet, so dass weniger Gelbkörperhormon freigesetzt werden kann. Das Gelbköperhormon ist jedoch für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und die optimale Einnistung des Embryos verantwortlich.
Liegt eine Gelbkörperschwäche vor, kann zwar ein Eisprung stattfinden und das Ei kann auch befruchtet werden, aber die Einnistung des befruchteten Ei wird gestört und somit ist der Erhalt der Schwangerschaft gefährdet!

Was können Ursachen für eine Gelbkörperschwäche sein?

Eine Gelbkörperschwäche kann durch verschiedene Regulationsstörungen verursacht werden. Nicht selten sind psychischer und körperlicher Stress (auch zu viel Sport) und eine Mangelversorgung mit Vitalstoffen auslösende Faktoren.

Woran kann man eine Gelbkörperschwäche erkennen?

Ein gesunder weiblicher Zyklus unterteilt sich in zwei Phasen: Die erste Zyklushälfte,  die sogenannte Follikelphase, beginnt mit dem Eintritt der Menstruation und endet mit dem Eisprung. Die zweite Zyklushälfte, die Gelbkörperphase, beginnt nach dem Eisprung und dauert bis zum Beginn der nächsten Menstruation an. Durch die Progesteronbildung kommt es zu dem charakteristischen Temperaturanstieg. In einem normalen biphasischen Zyklus beträgt die zweite Zyklushälfte, die sogenannte hypertherme Phase, zwischen 11 und 15 Tage.

Eine Gelbkörperschwäche erkennt man an einer verkürzten zweiten Zyklushälfte, die weniger als 11 Tage lang ist. Beim Frauenarzt erbringt eine ein- bis zweimalige Progesteronbestimmung in der zweiten Zyklushälfte einen erniedrigten Hormonwert. In der bisherigen Diagnostik erfolgt die Auswertung der Progesteronbestimmung aber oftmals zum falschen Zeitpunkt. Durch die kontinuierliche Temperaturmessung mit OvulaRing ist es möglich, den Temperaturanstieg und seine Dauer in der zweiten Zyklushälfte erstmals objektiv zu erfassen. Diese ermöglicht auch eine Progesteronbestimmung zum richtigen Zeitpunkt.

Diagnostik der Gelbkörperschwäche mit OvulaRing

Mit OvulaRing kannst Du auch ohne Frauenarzt erstmals eigenständig überprüfen, ob bei Dir die zweite Zyklushälfte ausreichend lang ist. Sollte diese häufig oder immer kürzer als 11 Tage sein, wende Dich bitte an Deinen Frauenarzt. Die Behandlung einer Gelbkörperschwäche ist vor allem bei Kinderwunsch wichtig.

Therapie der Gelbkörperschwäche mit Hilfe von OvulaRing

Aufgrund der genauen Körperkerntemperaturaufzeichnung mit OvulaRing und der graphischen Darstellung im Cyclofertilogramm erhält Dein Frauenarzt einen schnellen Überblick über Deine zweiten Zyklusphasen und kann bei einer Störung eine Progesteronbehandlung durchführen.
Mit OvulaRing kann diese zum richtigen Zeitpunkt, nämlich nach dem Eisprung, erfolgen. Das ist bei einem Kinderwunsch extrem wichtig. Denn Progesteron wirkt bei einer zu frühen Gabe vor dem Eisprung wie eine Minipille und verhindert den Eisprung. Eine Schwangerschaft wird so unmöglich. Durch die Hormongabe zum richtigen Zeitpunkt, also nach dem Eisprung wird die Gebärmutterschleimhaut in der zweiten Zyklushälfte optimal aufgebaut, eine Einnistung des Embryos und der Erhalt der Schwnagerschaft begünstigt.

OvulaRing hilft Dir, einen Überblick über Dein Zyklusgeschehen zu erhalten und eine mögliche Gelbkörperschwäche schnell zu erkennen!

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