Glossar

Aktuelles Zykluswissen alphabetisch sortiert

  • A
  • B
  • C
  • E
  • F
  • G
  • H
  • M
  • O
  • P
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • Z
Expand All | Collapse All
  • 1. Anovulation/Anovulatorischer Zyklus
     

    Was sind anovulatorische Zyklen?

    Bei einem anovulatorischen oder monophasischen Zyklus handelt es sich um eine Zyklusstörung, bei der kein Eisprung(Ovulation) stattfindet. Es reifen zwar genügend Follikel in den Eierstöcken heran, jedoch bleibt der Impuls aus, mit dem der weibliche Körper den Eisprung auslöst. Das herangereifte Ei löst sich nicht vom Eierstock und kann somit auch nicht befruchtet werden. Obwohl der Eisprung beim anovulatorischen Zyklus ausbleibt, kann trotzdem eine regelmäßige Menstruationsblutung erfolgen.

    Wann treten anovulatorische Zyklen auf?

    Anovulatorische Zyklen können vor allem in der Pubertät, den Wechseljahren, nach einer Schwangerschaft und nach dem Absetzen der Pille, aber auch bei Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht auftreten. Ein anovulatorischer Zyklus kann auch durch Hormonstörungen, wie zum Beispiel dem PCO-Syndrom, verursacht werden.

    Bei drei aufeinanderfolgenden anovulatorischen Zyklen kann eine Zyklusstörung vorliegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Frauarzt darüber.

     

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Basaltemperaturmethode / Temperaturmethode
     

    Was ist die Basaltemperaturmethode?

    Die natürliche Methode der Basaltemperatur basiert auf dem wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang zwischen Temperaturunterschieden infolge der verschiedenen hormonellen Einflüsse während des Zyklus.

    In der praktischen Anwendung erfolgt eine Messung am Morgen, möglichst immer zum gleichen Zeitpunkt, der sogenannten Aufwachtemperatur. Es wird angenommen, dass dieser Temperaturwert der niedrigste Wert des Tages ist.

    Die Werte werden von der Anwenderin jeden Morgen gemessen und in Diagrammform dokumentiert.

    Was sind die Nachteile der Basaltemperaturmethode?

    Kritisiert wird die Fehleranfälligkeit der Methode. So sind z.B. ein regelmäßiger Lebensrhythmus sowie das disziplinierte Aufzeichnen und Messen der Daten zum gleichen Zeitpunkt und jeden Tag Voraussetzung. Schichtarbeit, Krankheit oder Reisen verfälschen jedoch das Ergebnis.

    Es konnte zudem herausgefunden werden, dass die Aufwachtemperatur nicht gleichzusetzen ist mit der Basaltemperatur. Diese kann während des Zyklus zu unterschiedlichsten Zeitpunkten auf den tiefsten Wert fallen.

    Statistik zur prozentualen Verteilung der tiefsten Körperkerntempertaur nach Stunde

    Bei der Mehrzahl der Frauen lag die tiefste Temperatur zwischen Mitternacht und 4 Uhr früh.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Basaltemperaturmethode / Temperaturmethode
     

    Die natürliche Methode der Basaltemperatur basiert auf dem wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang zwischen Temperaturunterschieden infolge der verschiedenen hormonellen Einflüsse während des Zyklus.

    In der praktischen Anwendung erfolgt eine Messung am Morgen, möglichst immer zum gleichen Zeitpunkt, der sogenannten Aufwachtemperatur. Es wird angenommen, dass dieser Temperaturwert der niedrigste Wert des Tages ist.

    Die Werte werden von der Anwenderin jeden Morgen gemessen und in Diagrammform dokumentiert.

    Was sind die Nachteile der Basaltemperaturmethode?

    Kritisiert wird die Fehleranfälligkeit der Methode. So sind z.B. ein regelmäßiger Lebensrhythmus sowie das disziplinierte Aufzeichnen und Messen der Daten zum gleichen Zeitpunkt und jeden Tag Voraussetzung. Schichtarbeit, Krankheit oder Reisen verfälschen das Ergebnis.

    Es konnte zudem herausgefunden werden, dass die Aufwachtemperatur nicht gleichzusetzen ist mit der Basaltemperatur. Diese kann während des Zyklus zu unterschiedlichsten Zeitpunkten auf den tiefsten Wert fallen.

     

     

     

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Chlamydien-Infektion
     

    Was ist eine Chlamydien-Infektion?

    Bei der Chlamydien-Infektion handelt es sich um eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen der Welt, die meist durch die Bakterienspezies Chlamydia trachomatis ausgelöst wird. Dieses Bakterium verursacht Erkrankungen im Genitalbereich und Entzündungen am Auge, die eine Erblindung zur Folge haben können.

    Wer ist besonders gefährdet?

    Je nach Altersgruppe sind weltweit bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydien infiziert. Frauen und Männer können gleichermaßen von einer Chlamydien-Infektion betroffen und Überträger der Bakterien sein. Junge Mädchen und Frauen sind jedoch anatomisch bedingt besonders gefährdet, sich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Chlamydien anzustecken, da sich bei ihnen der Muttermund besonders leicht infizieren kann. Schätzungen zufolge erkranken in Deutschland pro Jahr rund 300.000 Frauen neu an einer Chlamydien-Infektion.

    Wie werden Chlamydien übertragen?

    Die Übertragung der Chlamydien von einer infizierten Person auf die andere erfolgt meist durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Das Risiko einer Chlamydien-Infektion ist deshalb insbesondere bei Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern, die beim Geschlechtsverkehr kein Kondom benutzen, besonders hoch.
    Darüber hinaus ist es auch möglich, dass eine infizierte, schwangere Frau die Chlamydien während der Geburt auf ihr neugeborenes Kind überträgt.

    Was sind die Beschwerden?

    Die ersten Beschwerden einer Chlamydien-Infektion äußern sich etwa ein bis drei Wochen nach der Ansteckung in Form von Juckreiz, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie einem Ausfluss im Genitalbereich. Häufig treten aber zunächst auch gar keine spürbaren Symptome auf.

    Was sind die Symptome unf Folgen einer Infektion?

    Typische Symptome einer Chlamydien-Infektion bei der Frau sind Juckreiz, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie ein dünnflüssiger, gelblicher oder eitriger Ausfluss im Genitalbereich. In vielen Fällen weisen Frauen, die sich unbemerkt mit Chlamydien infiziert haben, aber auch keinerlei spürbare Krankheitszeichen auf, so dass die Chlamydien-Infektion lange Zeit unentdeckt und unbehandelt bleiben kann. In diesem Fall können die infizierten Frauen die Chlamydien ohne ihr Wissen auf ihre Partner übertragen. Außerdem kann eine unbehandelte Chlamydien-Infektion zu schweren Entzündungen und sogar zu Unfruchtbarkeit führen.

    Bei Frauen kann eine Chlamydien-Infektion insbesondere eitrige Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, der Eierstöcke und der Eileiter zur Folge haben, die mit Fieber, Durchfall und starken Bauchschmerzen einhergehen. Bleibt die Chlamydien-Infektion unbehandelt, können die Entzündungen eine Vernarbung und Verklebung der Eileiter hervorrufen, was Unfruchtbarkeit sowie ein hohes Risiko für Eileiter-Schwangerschaften verursachen kann. So schätzt man, dass in Deutschland rund 100.000 Frauen aufgrund einer Chlamydien-Infektion unfruchtbar sind.

    Schwangere Frauen, die mit Chlamydien infiziert sind, erleiden häufiger einen vorzeitigen Fruchtblasensprung oder Früh- bzw. Fehlgeburten. Außerdem können sie ihre neugeborenen Kinder während der Geburt mit Chlamydien anstecken.

    Wie kann man sich auf Chlamydien testen lassen?

    Da sich in Deutschland pro Jahr rund 300.000 Frauen neu mit Chlamydien infizieren und etwa 100.000 Frauen aufgrund einer Chlamydien-Infektion unfruchtbar sind, ist es für Frauen ratsam, einmal jährlich beim Frauenarzt einen Chlamydien-Test durchführen zu lassen. Die Kosten für einen solchen Chlamydien-Test werden derzeit bei sexuell aktiven Frauen bis zum 25. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Aufgrund der Ansteckungsgefahr sollte sich der Partner/die Partnerin der infizierten Person ebenfalls auf Chlamydien untersuchen und gegebenenfalls mit behandeln lassen.

    Wie werden Chlamydien behandelt?

    Sofern die Chlamydien-Infektion rechtzeitig entdeckt und mit Antibiotika behandelt wird, ist die Prognose in der Regel sehr gut. Die Chlamydien-Infektion heilt dann meist ohne bleibende Schäden zu hinterlassen aus. Nur wenn die Infektion unbehandelt bleibt oder zu spät behandelt wird, kann es zu Folgeschäden wie Unfruchtbarkeit kommen.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Clomifen
     

    Was ist Clomifen?

    Clomifen ist ein sogenanntes Antiöstrogen. Der Arzneistoff wird zur Auslösung des Eisprungs (Ovulation) bei Frauen mit Kinderwunsch eingesetzt. Der genaue Wirkmechanismus ist im Detail nicht genau bekannt.

    Wie wirkt Clomifen?

    Die Wirkung beruht darauf, das durch das Clomifen der Hirnanhangdrüse gemeldet wird, dass im Körper zu wenig Östrogen produziert wird. Daraufhin reagiert die Hirnanhangdrüse mit der vermehrten Ausschüttung von luteinisierendem Hormon (LH) und follikelstimulierendem Hormon (FSH), um das scheinbar zu niedrige Niveau der weiblichen Geschlechtshormone zu heben. Dies führt zur Anhebung der Eierstockfunktion.

    Erfolgreiche Schwangerschaft nach Gabe von Clomifen

    Beispiel einer Clomifen-Gabe mit erfolgreicher Schwangerschaft:

    Zyklus 4: monophasisch (ohne Eisprung), Zykluslänge 32 Tage. Zyklus 5: Clomifengabe, Eisprung am 13. Tag mit anhaltender Schwangerschaft, Cyclofertilogramme (CFG) aufgezeichnet mit OvulaRing

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 3. Chlamydien-Infektion
     

    Was ist eine Chlamydien-Infektion?

    Bei der Chlamydien-Infektion handelt es sich um eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen der Welt, die meist durch die Bakterienspezies Chlamydia trachomatis ausgelöst wird. Dieses Bakterium verursacht meist Erkrankungen im Genitalbereich und Entzündungen am Auge, die eine Erblindung zur Folge haben können.

    Wer ist besonders gefährdet?

    Je nach Altersgruppe sind weltweit bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydien infiziert. Frauen und Männer können gleichermaßen von einer Chlamydien-Infektion betroffen und Überträger der Bakterien sein. Junge Mädchen und Frauen sind jedoch anatomisch bedingt besonders gefährdet, sich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Chlamydien anzustecken, da sich bei ihnen der Muttermund besonders leicht infizieren kann. Schätzungen zufolge erkranken in Deutschland pro Jahr rund 300.000 Frauen neu an einer Chlamydien-Infektion.

    Wie werden Chlamydien übertragen?

    Die Übertragung der Chlamydien von einer infizierten Person auf die andere erfolgt meist durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Das Risiko einer Chlamydien-Infektion ist deshalb insbesondere bei Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern, die beim Geschlechtsverkehr kein Kondom benutzen, besonders hoch.
    Darüber hinaus ist es auch möglich, dass eine infizierte, schwangere Frau die Chlamydien während der Geburt auf ihr neugeborenes Kind überträgt.

    Was sind die Beschwerden?

    Die ersten Beschwerden einer Chlamydien-Infektion äußern sich etwa ein bis drei Wochen nach der Ansteckung in Form von Juckreiz, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie einem Ausfluss im Genitalbereich. Häufig treten aber zunächst auch gar keine spürbaren Symptome auf.

    Was sind die Symptome unf Folgen einer Infektion?

    Typische Symptome einer Chlamydien-Infektion bei der Frau sind Juckreiz, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie ein dünnflüssiger, gelblicher oder eitriger Ausfluss im Genitalbereich auf. In vielen Fällen weisen Frauen, die sich unbemerkt mit Chlamydien infiziert haben, aber auch keinerlei spürbare Krankheitszeichen auf, so dass die Chlamydien-Infektion lange Zeit unentdeckt und unbehandelt bleiben kann. In diesem Fall können die infizierten Frauen die Chlamydien zum einen ohne ihr Wissen auf ihre Partner übertragen. Zum anderen kann die Chlamydien-Infektion bei ihnen unbehandelt zu schweren Entzündungen und sogar zu Unfruchtbarkeit, führen.

    Bei Frauen kann eine Chlamydien-Infektion insbesondere eitrige Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, der Eierstöcke und der Eileiter zur Folge haben, die mit Fieber, Durchfall und starken Bauchschmerzen einhergehen. Bleibt die Chlamydien-Infektion unbehandelt, können die Entzündungen eine Vernarbung und Verklebung der Eileiter hervorrufen, was Unfruchtbarkeit sowie ein hohes Risiko für Eileiter-Schwangerschaften verursachen kann. So schätzt man, dass in Deutschland rund 100.000 Frauen aufgrund einer Chlamydien-Infektion unfruchtbar sind.

    Schwangere Frauen, die mit Chlamydien infiziert sind, erleiden häufiger einen vorzeitigen Fruchtblasensprung oder Früh- bzw. Fehlgeburten. Außerdem können sie ihre neugeborenen Kinder während der Geburt mit Chlamydien anstecken.

    Wie kann man sich auf Chlamydien testen lassen?

    Da sich in Deutschland pro Jahr rund 300.000 Frauen neu mit Chlamydien infizieren und etwa 100.000 Frauen aufgrund einer Chlamydien-Infektion unfruchtbar sind, ist es für Frauen ratsam, einmal jährlich beim Frauenarzt einen Chlamydien-Test durchführen zu lassen. Die Kosten für einen solchen Chlamydien-Test werden derzeit bei sexuell aktiven Frauen bis zum 25. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Aufgrund der Ansteckungsgefahr sollte sich der Partner/die Partnerin der infizierten Person ebenfalls auf Chlamydien untersuchen und gegebenenfalls mit behandeln lassen.

    Wie werden Chlamydien behandelt?

    Sofern die Chlamydien-Infektion rechtzeitig entdeckt und mit Antibiotika behandelt wird, ist die Prognose in der Regel sehr gut. Die Chlamydien-Infektion heilt dann meist ohne bleibende Schäden zu hinterlassen aus. Nur wenn die Infektion unbehandelt bleibt oder zu spät behandelt wird, kann es zu Folgeschäden wie Unfruchtbarkeit kommen.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Eierstock
     

    Was ist der Eierstock und welche Aufgaben hat er?

    Der Eierstock, auch als Ovar bezeichnet, zählt zu den inneren weiblichen Geschlechtsorganen. Der Eierstock ist ein paariges Organ, das die Eizellen ausbildet, die während der Geschlechtsreife monatlich ausgestoßen werden (Ovulation). Zudem hat das Ovar die Aufgabe der Produktion und Sekretion von weiblichen Geschlechtshormonen.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Eierstock
     

    Was ist der Eierstock und welche Aufgaben hat er?

    Der Eierstock, auch als Ovar bezeichnet, zählt zu den inneren weiblichen Geschlechtsorganen. Der Eierstock ist ein paariges Organ, das die Eizellen ausbildet, die während der Geschlechtsreife monatlich ausgestoßen werden (Ovulation). Zudem hat das Ovar die Aufgabe der Produktion und Sekretion von weiblichen Geschlechtshormonen.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 3. Eierstockzysten
     

    Was sind Eierstockzysten und wie werden sie behandelt?

    Zysten sind sackartig gekapselte Hohlräume im Gewebe des Körpers. Sie sind meist gutartig und können überall auftreten. In der Gynäkologie sind Eierstockzysten die häufigste Art. Sie sind meist sogenannte funktionelle Zysten und entstehen zyklusbedingt durch körpereigene Hormone oder auch in Folge einer Hormontherapie. Meist entstehen keine Beschwerden und eine Therapie ist häufig nicht erforderlich, da sich die Eierstockzysten oft wieder zurückbilden. In seltenen Fällen kommt es zu Komplikationen, insbesondere bei größeren Zysten, welche dann operativ entfernt werden sollten.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 4. Eileiterdurchgängikeit
     

    Warum wird die Durchgängigkeit der Eileiter untersucht?

    Um bei unerfülltem Kinderwunsch alle möglichen Ursachen abzuklären, wird u.a. die Durchgängigkeit der Eileiter überprüft.

    Eileiter, die verschlossen sind, können die Verschmelzung der Eizelle mit dem Samen oder auch die Wanderung der befruchteten Eizelle hin zur Gebärmutter, verhindern. Ein durchgängiger Eileiter ohne „Hindernisse“ ist demnach  Voraussetzung für eine Schwangerschaft.

    Wie kann die Durchgängigkeit der Eileiter geprüft werden?

    Die Durchgängigkeit kann mittels verschiedener Verfahren, z.B. einer ambulanten Ultraschalluntersuchung und einem Kontrastmittel, welches die Durchlässigkeit überprüfen lässt, erfolgen.

    Was sind mögliche Ursachen für undurchlässige Eileiter?

    Ursachen für (auch teilweise) undurchlässige oder beschädigte Eileiter können beispielsweise Eierstockentzündungen oder Endometriose sein.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 5. Eisprung
     

    Im Biologieunterricht wurde uns gelehrt, dass der Eisprung am 14. Tag statt findet. In der Realität ist das nicht der Fall.

    Zwei Studien* über 15 Monate bei 158 gynäkologisch gesunden Frauen im Alter von 21 - 45 Jahren konnten dies bestätigen. Es wurden verschiedene Zyklusspezifika wie beispielsweise der Eisprungtag untersucht. Dabei hatten nur knapp 30% der untersuchten Frauen ihren Eisprung um den 14. Tag, also am 13., 14. oder 15. Zyklustag. Bei 70% der Frauen lag der Tag des Eisprungs entweder davor oder danach.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 6. Eisprung-Prognose auf myovularing.com
     

    Wie funktioniert die Eisprung-Prognose?

    Die Eisprung-Prognose ermittelt den Tag der höchsten Wahrscheinlichkeit des nächsten Eisprunges. Hierzu werden die Temperaturverläufe von mindestens drei abgeschlossenen Zyklen benötigt, bei denen die fruchtbare Phase automatisch ermittelt werden kann. Je mehr Zyklen für die Auswertung unter myovularing zur Verfügung stehen, desto besser wird das Ergebnis. Liegen zu große Schwankungen zwischen den Eisprungtagen der betrachteten Zyklen vor, kann die Prognose kein Ergebnis liefern.

    Wie wird die Eisprung-Prognose angezeigt?

    Das Ergebnis der Eisprung-Prognose wird in Form eines reduzierten Zyklus-Kalenders dargestellt. Die Tage der zu erwartenden fruchtbaren Phase werden gemäß ihrer Empfängniswahrscheinlichkeit farbig dargestellt. Beginn und Ende der fruchtbaren Phase sowie der Tag des nächsten Eisprunges werden zusätzlich also Datum angezeigt.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 7. Eizellenqualität
     

    Wie viel Eizellen hat eine Frau?

    Jede Frau verfügt ab dem Zeitpunkt Ihrer Geburt über eine Reserve von ca. 1-2 Millionen Eizellen. Doch mit jedem Lebensmonat verliert die Frau einige tausend Eizellen, so dass mit Beginn der Pubertät nur noch 300.000 bis 400.000 in der Reserve übrigbleiben. Medizinisch spricht man von der Eizellenreserve.

    Was passiert mit den Eizellen im Laufe des Lebens?

    Die Anzahl und die Qualität der Eizellen nehmen mit dem Alter stätig ab. Mit medizinischer Hilfe ist es aktuell möglich die Eizellenreserve zu bestimmen. Die Erzeugung neuer Eizellen ist demgegenüber niemals möglich.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 8. Endometriose
     

    Was ist Endometriose?

    Endometriose ist eine häufige, gutartige, aber oft schmerzhafte chronische Erkrankung von Frauen, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt. Die Endometriose tritt meist im unteren Bauch- bzw. Beckenraum auf. Häufig sind dabei die Eierstöcke betroffen. Endometriose kann eine Ursache von Unfruchtbarkeit bei Frauen sein. Da die Ursache für die Entstehung einer Endometriose bisher nicht geklärt werden konnte, besteht keine Möglichkeit einer ursächlichen Behandlung oder einer Vorbeugung. Eine vollständige Entfernung einer weit verteilten, diffusen Endometriose in der Gebärmutterwand kann nur durch eine Gebärmutterentfernung erreicht werden.

    Wie viel Frauen sind betroffen?

    Die Endometriose ist nach Myomen die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Etwa 4 bis 12 Prozent aller Frauen erkranken zwischen der Pubertät und den Wechseljahren daran, in Deutschland jedes Jahr etwa 40.000. Sie wird am häufigsten bei Frauen zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr diagnostiziert.

    Wie groß sind die Beschwerden?

    Laut Ergebnissen einer britischen Studie sind Patientinnen aufgrund erheblicher Beschwerden im Schnitt 45 Tage im Jahr arbeitsunfähig. Frauen mit Endometriose haben jedoch, auch unabhängig vom Arbeitsausfall, schmerzbedingt eine erheblich verringerte Produktivität im Arbeitsleben. Dazu sind sie durch Schmerzen bei Tätigkeiten im Alltag beeinträchtigt. Auf der anderen Seite verursacht bei rund der Hälfte der Patientinnen die Endometriose keine oder nur geringe Beschwerden.

    Warum wird Endometriose oft erst spät diagnostiziert?

    Die Endometriose wird häufig erst spät diagnostiziert. Durchschnittlich vergehen 3 bis 11 Jahre zwischen ersten Symptomen und dem Stellen der Diagnose. In diesem Zeitintervall haben etwa 50 Prozent der betreffenden Frauen fünf oder mehr Ärzte aufgesucht. Je jünger die Patientinnen bei den ersten Anzeichen sind, desto mehr Zeit vergeht, bis die Endometriose diagnostiziert wird.

    Gründe für die verzögerte Diagnosestellung sind die unspezifischen Symptome, die wie Menstruationsbeschwerden teilweise von Mädchen, Frauen und Ärzten als normal angesehen werden. Daher werden Beschwerden verzögert berichtet und von Ärzten teilweise falsch gedeutet, wobei eine Vielzahl von Differentialdiagnosen als mögliche Ursache von Beschwerden infrage kommt.

    Was sind Hauptrisikofaktoren für Endometriose?

    Hauptrisikofaktor ist die Menstruation selbst. Frauen mit frühem Einsetzen der Menstruation und später Menopause haben ein erhöhtes Risiko. Frauen, welche ihre Regelblutung durch die ständige Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva unterdrücken, haben ein geringeres Risiko, an Endometriose zu erkranken. Bei Frauen mit einem kurzen Zyklus unter 28 Tagen und einer regelmäßigen Blutungsdauer über sieben Tagen fand sich ein erhöhtes Risiko. Auch Frauen, deren Familienmitglieder bereits erkrankt sind, zeigen ein höheres Auftreten der Erkrankung. Als weitere Risikofaktoren gelten späte erste Schwangerschaft, Eingriffe an der Gebärmutter und Übergewicht. Allerdings wird auch ein Zusammenhang mit niedrigem Body-Mass-Index und der Körperfettverteilung diskutiert.

    Was sind die Leitsymptome der Endometriose?

    Leitsymptome der Endometriose sind mit dem Menstruationszyklus verbundene krampfartige Schmerzen von steigender Intensität, aber auch chronische Bauch- und Rückenschmerzen kommen vor. Es können auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder schmerzhafter oder erschwerter Stuhlgang auftreten. Ebenso sind Schmerzen beim Harnlassen beschrieben. Die Regelblutung kann verstärkt und verlängert sein. Bei rund der Hälfte der Patientinnen verursacht die Krankheit jedoch keine oder nur geringe Symptome.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 9. Entbindungstermin
     

    Wie wird der Entbindungstermin/Geburtstermin berechnet?

    Normalerweise wird der Geburtstermin folgendermaßen berechnet: Sie benötigen das Datum des ersten Tages Ihrer letzten Periode und die durchschnittliche Länge Ihres Zyklus.

    Wenn Sie Ihren Entbindungstermin berechnen wird eine durchschnittliche Dauer der Schwangerschaft von 266 Tagen (oder 38 Wochen) von der Befruchtung bis zur Geburt angenommen. Auf die bekannten 40 Schwangerschaftswochen kommen Sie, wenn Sie (vom ersten Tag der letzten Periode ausgehend) den Geburtstermin errechnen. Wenn Sie im Kopf Ihren Geburtstermin berechnen wollen, addieren Sie zum ersten Tag der letzten Periode 7 Tage und ziehen dann drei Monate ab. Dann haben Sie Ihren Geburtstermin errechnet.

    Beispiel:

    Ihre letzte Periode begann am 5. Juli. Addieren Sie 7 Tage, so kommen Sie auf den 12. Juli. Ziehen Sie drei Monate ab: 12. April – das ist der berechnete Geburtstermin.

    Warum ist bei der Berechnung die Berücksichtigung der Zykluslänge wichtig?

    Insbesondere bei sehr langen und unregelmäßigen Zyklen ist es sehr wichtig den Befruchtungszeitpunkt und den Entbindungstermin zu wissen, da es sonst zu einer zu frühen Einleitung der Geburt kommen kann. Mit OvulaRing weiß mann den Befruchtungszeitpunkt ganz genau und kann selbstbestimmt agieren.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. (Ovarial-)Follikel
     

    (Ovarial-)Follikel werden auch als Eibläschen bezeichnet. Darunter versteht man die Einheit aus Eizelle und den sie umgebenden Hilfszellen im Eierstock. Die Hilfszellen sind die Follikelepithelzellen sowie zwei Bindegewebsschichten, die diese umgeben. Die Reifung erfolgt im Ovar und wird durch das follikelstimulierende Hormon (FSH) gesteuert und verläuft in folgenden Stadien:

    • Primärfollikel
    • Sekundärfollikel
    • Tertiärfollikel
    • Sprungreifer Graafscher Follikel

    Es kommt zu einer Ovulation, wenn der Ovarialfollikel vollständig ausgereift ist.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Fruchtbare Phase
     

    Eine Eizelle kann nur in einem Zeitraum von etwa 6-12 Stunden befruchtet werden. Spermien verlieren nach etwa 5 Tagen ihre Befruchtungsfähigkeit. Dadurch ergeben sich fruchtbare Tage von rund 6 Tagen pro Zyklus, an denen der Kinderwunsch erfüllt werden kann. Genauer sind das die fünf Tage vor plus genau der Tag des Eisprungs. Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, ist statistisch gesehen ein bis zwei Tage vor dem Eisprung am größten.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Gelbkörperschwäche
     

    Was ist eine Gelbkörperschwäche?

    Eine Gelbkörperschwäche ist eine Funktionsstörung, keine eigenständige Erkrankung, d.h. selbst wenn Sie eine Gelbkörperschwäche haben, muss nicht jeder Zyklus davon betroffen sein.

    Was hat es nun genau auf sich mit dem Gelbkörperhormon?

    Im weiblichen Zyklus wird in der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung der sogenannte Gelbkörper gebildet. Diese kleine Drüse produziert das Gelbkörperhormon Progesteron.Neben Östradiol gehört Progesteron zu den wichtigsten Sexualhormonen der Frau. Bei einer Gelbkörperschwäche (auch Lutealinsuffizienz genannt) wird nach dem Eisprung der Gelbkörper unzureichend ausgebildet. Das Gelbköperhormon ist nach dem Eisprung für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich, damit sich der Embryo einnisten kann. Liegt eine Gelbkörperschwäche vor, ist die Einnistung gestört und der Erhalt der Schwangerschaft gefährdet. Die Gelbkörperschwäche ist eine der häufigsten Ursachen bei unerfülltem Kinderwunsch, bleibt jedoch häufig unbehandelt.

    Was können Ursachen für eine Gelbkörperschwäche sein?

    Der Mangel an Gelbkörperhormon kann durch verschiedene Regulationsstörungen verursacht werden. Nicht selten sind eine Mangelversorgung mit Vitalstoffen und Dauerstress mit nachfolgender Nebennierenschwäche Faktoren, die eine Gelbkörperschwäche begünstigen.

    Woran kann man eine Gelbkörperschwäche erkennen?

    Eine Gelbköperschwäche kann erkannt werden an einem verkürzten Zyklus, vor allem dann, wenn nach regelmäßigem Eisprung speziell die zweite Zyklushälfte verkürzt ist (< 12 Tage). Zusätzlich kann der Blutspiegel des Gelbkörperhormons in der zweiten Zyklushälfte bestimmt werden, ist dieser erniedrigt, ist dies ein weiterer Indikator für eine vorliegende Gelbkörperschwäche. Um eine Progesteronbestimmung vorzunehmen, wird beim Frauenarzt Blut entnommen. Sehr wichtig hierbei ist es, dass der Hormonspiegel in der zweiten Zyklushälfte, also nach dem Eisprung bestimmt wird, weil es ansonsten zu Fehldiagnosen kommen kann. OvulaRing wird von vielen Frauenärzten bereits eingesetzt, um eine Gelbkörperschwäche genauer als bislang zu diagnostizieren.

    Bisheriges Vorgehen bei der Diagnose beim Frauenarzt:

    Bislang erfolgen mindestens zwei Blutentnahmen und Ultraschallkontrollen, damit der Zeitpunkt des Eisprungs, die Progesteronbestimmung und die Beurteilung der Länge der Gelbkörperphase auf die individuelle Zykluslänge abgestimmt werden können. Kritisiert wird an der bisherigen Diagnostik, dass die Auswertung der Progesteronbestimmung in der Praxis nicht dem genauen individuellen Zyklusverlauf angepasst wird.

    OvulaRing als einfache Hilfe für die Diagnostik einer Gelbkörperschwäche:

    Die Kombination von bisherigem Vorgehen mit der gleichzeitigen kontinuierlichen Temperaturmessung, z.B. mit OvulaRing, kann Frauenärzten helfen, die Diagnose Gelbkörperschwäche genauer zu stellen.
    Auch Frauen können etwas tun ohne gleich zum Frauenarzt zu müssen: Solltest du einen kurzen Zyklus haben und vermuten, dass du unter einer Gelbkörperschwäche leidest, kannst du dies ganz einfach selber herausfinden. Zeichne dein individuelles Zyklusmuster mit OvulaRing ganz einfach auf und überprüfe die Länge deiner zweiten Zyklusphase. Sollte diese kürzer als zwölf Tage sein, sprich mit deinem Arzt. Er bekommt ganz einfach aufgrund der genauen Aufzeichnungen durch OvulaRing einen individuellen und schnellen Einblick in deinen Zyklus und kann bei Bedarf weitere Untersuchungen wie bspw. einen Bluttest durchführen. Du ersparst dir viel Zeit und weitere Untersuchungen, da die Bluttests mit Hilfe von OvulaRing perfekt getimt werden können.

     

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. (Weibliche) Geschlechtshormone
     

    Welche Hormone gehören zu den weiblichen Geschlechtshormonen?

    Zu den weiblichen Geschlechtshormonen gehören in erster Linie Estrogene und Gestagene. Weiterhin gehören auch das Follikelstimulierende Hormon (FSH), Luteinisierende Hormon (LH) sowie das von GnRH-Neuronen ausgeschüttete Gonadotropin-releasing-Hormon (GnRH) dazu.

    Welche Funktionen regeln die weiblichen Geschlechtshormone?

    Das GnRH wird im Hypothalamus gebildet. Dieses Hormon regt die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) an, das Follikelstimulierende Hormon (FSH) und das Luteinisierende Hormon (LH) auszuschütten.

    Das FSH und LH wiederum regulieren die Funktion der Eierstöcke. Das FSH führt bei der Frau zum Eizellenwachstum im Eierstock (Follikelwachstum) und der Eizellenreifung (Follikelreifung). Das LH fördert den Eisprung und die Gelbkörperbildung.

    Die weiblichen Geschlechtshormone Estrogene und Gestagene werden in den Eierstöcken gebildet. Estrogene fördern die Reifung einer befruchtungsfähigen Eizelle. Estrogene bewirken, dass die Gebärmutterschleimhaut gut durchblutet, der Muttermund sich öffnet und das Gebärmutterhalssekret durchlässig für Spermien wird. Zudem signalisieren Estrogene der Hypophyse die Eizellreife und lösen damit indirekt den Eisprung aus. Die Produktion wird von der Hirnanhangsdrüse über das FSH und LH gesteuert.

    Gestagene werden auch Gelbkörper- oder Schwangerschaftshormone genannt. Hierzu gehören u.a. das Pregnadiol, das Progesteron und das Pregnenolon. Das Progesteron wird im Gelbkörper gebildet und bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor und verhindert eine weitere Follikelreifung, insofern es zur Befruchtung kommt.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Hochauflösende Messung
     

    Was macht die hohe Informationsqualität von OvulaRing aus?

    Durch die hochauflösende Messung der Körperkerntemperatur mit OvulaRing (288 tp/d - temperature points / day) ist die Aufzeichnung der kompletten und ganz individuellen Zyklusmuster jeder Frau möglich. Die Darstellung der individuellen Zyklusmuster erfolgt in einem Cyclofertilogramm (CFG). Eine höhere Informationsqualität bietet keine andere Methode. Der Zeitpunkt des Eisprungs wird mit 99% Sicherheit erkannt.

    Was kann durch die hohe Informationsdichte erkannt werden, was andere Methoden so nicht erkennen können?

    Medizinisch gesehen sind die Temperaturveränderungen ein Spiegelbild der weiblichen hormonellen Abläufe im Körper und somit auch ein Indikator der fruchtbaren Phase im Zyklus. Es gibt wissenschaftlich verschiedene Indikatoren im weiblichen Zyklus, die den Eisprung genau eingrenzen können und die an der Körperkerntemperatur abzulesen sind:

    • das Östradiolhoch vor dem Eisprung (1) (welches ein Temperaturabfall verursacht) sowie
    • der präovulatorische Progesteronanstieg vor (2) und der weitere Progesteronanstieg (3) nach dem Eisprung - diese bewirken einen Temperaturanstieg

    Aufgrund der hochauflösenden Messung von OvulaRing können alle diese Indikatoren genau erfasst, dargestellt und ausgewertet werden. So ist es möglich, den individuellen Hormonverlauf jeder Frau exakt und sehr genau abzubilden. Dies ermöglicht Einblicke in die Individualität des Zyklus, die es so noch nicht gab.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Hormonbestimmung im Blut
     

    Wie erfolgt die Hormonbestimmung im Blut?

    Die Hormonbestimmung im Blut wird vom Gynäkologen durchgeführt, um zu schauen, ob die Hormonverhältnisse während des Zyklus im normalen Verhältnis zueinander stehen. Dies wird meist gemacht, wenn ein Kinderwunsch besteht oder im Zusammenhang mit Wechseljahresbeschwerden. Die Blutabnahme erfolgt dabei zu Beginn des Zyklus und dann noch einmal nach dem Eisprung, um vergleichbare Werte zu erzielen.

    Was sind die Nachteile der Methode?

    Diese Methode zur Hormonbestimmung basiert auf einzelnen Messpunkten pro Tag. Sie bietet somit keinen kontinuierlichen Gesamtüberblick über den weiblichen Zyklus, ohne den eine genaue Bestimmung der fruchtbaren Tage und des Zeitpunktes des Eisprungs nur teilweise möglich ist. Kritisiert wird an der bisherigen Diagnostik durch Hormonbestimmung im Blut, dass die Auswertung in der Praxis nicht dem genauen individuellen Zyklusverlauf angepasst wird und es so zu Fehldiagnosen kommen kann.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 3. Hormonbestimmung im Urin
     

    Wie funktioniert die Hormonbestimmung im Urin?

    Durch sogenannte Ovulationstest werden die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) sowie das Abbauprodukt des Östrogens (Östron-3-Glucuronid) im Urin bestimmt. Dies sollen ein Hinweis auf den Zeitpunkt des Eisprungs liefern.

    Das luteinisierende Hormon (LH) zählt zu den Hormonen, die die Fortpflanzung regeln. Es fördert den Eisprung, die Gelbkörperbildung und ist gemeinsam mit dem Follikelstimulierenden Hormon (FSH) für die Reifung und Produktion der Geschlechtszellen zuständig. Hat der Follikel eine bestimmte Reife erreicht, wird vermehrt LH ausgeschüttet und somit der Eisprung ausgelöst. Es wurde bisher angenommen, dass es etwa 24 bis 48 Stunden nach einem eingipfligen LH-Peak zum Eisprung kommt.

    Es gibt verschiedene Systeme, mit denen man diese Konzentration im Urin bestimmen kann: Entweder träufelt man mit einer Pipette einige Tropfen Urin auf ein Testfeld, benutzt Teststäbchen ähnlich eines Schwangerschaftstests oder einen digitalen Ovulationscomputer. Vom Prinzip funktionieren alle gleich. Idealerweise sollte jeden Morgen die Konzentration im Urin überprüft werden.

    Was sind die Nachteile der Methode?

    Aufgrund der hohen Ungenauigkeit ist die Aussagekraft des Urintests umstritten. Wodurch entsteht die Ungenauigkeit bzw. warum liefern diese Tests bei manchen Frauen keine Ergebnisse?

    Von einer portugiesischen Arbeitsgruppe* wurde kürzlich publiziert, dass das Lehrbuchmuster des LH gerade einmal von knapp der Hälfte der Frauen erreicht wird. Neben diesem Verlauf bestehen noch fünf weitere LH-Muster, die somit den Frauen bei der urinären LH-Messung falsche Aussagen zu einem vermeintlich erfolgten Eisprung geben.

    Die lückenlose und kontinuierliche Aufzeichnung des Temperaturverlaufs liefert hingegen ein umfassendes Abbild des weiblichen Zyklus und spiegelt den Progesteronverlauf wider. Dadurch kann das fruchtbare Fenster und der Eisprung zuverlässig angezeigt werden.

    *Vgl. Direito, Ana et. al. Relationship between the luteinizing hormone surge and other characteristics of the menstrual cycle in normally ovulating women. In: Fertility and Sterility Vol. ­­, No. 1, 2013.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 4. (Hormonelle) Verhütung
     

    Was passiert bei hormoneller Verhütung mit dem Zyklus?

    Alle Hormonpräparate zur Empfängnisverhütung enthalten künstlich hergestellte Hormone, die in ihrer Wirkung mit den körpereigenen Hormonen Östrogen und Gestagen annähernd identisch sind. Diese Hormone sind für die Steuerung des Monatszyklus verantwortlich.

    Das bekannteste und am häufigsten verwendete hormonelle Verhütungsmittel ist die Pille, meist in Form einer Mikropille, einem niedrig dosierten Östrogen-Gestagen-Kombinationspräparat. Ebenfalls oral, also in Tablettenform, eingenommen wird die Minipille, ein reines Gestagen-Präparat. Weitere Möglichkeiten der hormonellen Verhütung sind der Vaginalring, Verhütungspflaster und Verhütungsstäbchen, die Hormonspirale und Depot-Präparate wie die Drei-Monats-Spritze.

    Die meisten Präparate bewirken Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut und des Gebärmutterhalsschleims, sodass Samenzellen nicht in die Gebärmutter vordringen können oder eine Eizelle sich dort nicht einnisten kann. Viele Hormonpräparate verhindern zusätzlich einen Eisprung.

    Die willkürliche Beeinflussung des Hormonhaushaltes kann Nebenwirkungen wie bspw. Kopfschmerzen/Migräne, Übelkeit, Spannungsschmerzen in der Brust, Gewichtsveränderungen oder Stimmungsschwankungen und Depressionen verursachen.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Menopause
     

    Was versteht man unter der Menopause?

    Als Menopause wird das Ende der Fruchtbarkeit der Frau bzw. die letzte zyklusbedingte Blutung im Leben der Frau bezeichnet.

    Wie verläuft die Menopause?

    Die Jahre vor der Menopause werden als Prämenopause bezeichnet. Sie sind gekennzeichnet durch die Abnahme der Progesteronproduktion. Die Eisprunghäufigkeit nimmt ab und die Menstruation wird unregelmäßig. Als Perimenopause wird die Phase ca. 1-2 Jahre vor und nach der Menopause bezeichnet. Es kommt zu keiner Follikelreifung und damit auch zu keinem Eisprung. Auch die Gelbkörperbildung bzw. Progesteronproduktion bleiben aus. Damit einhergehend wird auch kein Östrogen gebildet und schließlich die monatliche Blutung eingestellt – die Menopause beginnt.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Menstruationsblutung
     

    Was ist die Menstruationsblutung?

    Die Menstruationsblutung kennzeichnet den ersten Tag des Menstruationszyklus.

    Die Menstruationsblutung bedeutet das Abstoßen der während des weiblichen Zyklus aufgebauten Gebärmutterschleimhaut. Sie wird u.a. als Periode, Regel oder einfach nur Blutung bezeichnet. Es ist eine Hormonentzugsblutung, da der Progesteronspiegel im Falle einer nicht vorhandenen befruchteten Eizelle absinkt und die Blutung ausgelöst wird.

    Viele Frauen fühlen sich vor und während der Blutung unwohl und leiden unter Regelschmerzen bzw. unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS).

    Wie lange dauert die Menstruationsblutung?

    Die Dauer der Menstruationsblutung variiert, meist liegt sie zwischen 3 bis 6 Tagen. Dabei kann es zu unterschiedlich starker Blutung kommen. Im Allgemeinen geht man von einem Blutverlust von ca. 50 bis 100 Millilitern pro Regel aus.

    In welcher Zeitspanne die Menstruationsblutung immer wieder auftritt, ist individuell verschieden.

    Was bedeutet die erste/letzte Menstruationsblutung?

    Die erste Periode im Leben einer jungen Frau ist das Zeichen der Geschlechtsreife und wird als Menarche bezeichnet. Die letzte Blutung kennzeichnet die Menopause.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 3. Myome
     

    Was sind Myome?

    Myome der Gebärmutter sind gutartige Tumore welche bei ca. 25% der Frauen auftreten. Sie sind eine Art Verkrustung der Muskulatur und können an verschiedenen Stellen in der Gebärmutter auftreten. Myome entstehen hormonbedingt nur im gebärfähigen Alter.

    Welche Beschwerden können auftreten?

    Etwa ein Viertel der von Myomen betroffenen Frauen haben Beschwerden. Myome können für die Schwangerschaft Komplikationen hervorrufen, dies hängt von der jeweiligen Lage und Größe des Befalls aus. In einzelnen Fällen können Myome die Ursache für Sterilität darstellen. Grundsätzlich bedürfen Sie keiner Therapie, da Myome gutartig sind. Die Beschwerden können hingegen medizinisch gelindert bzw. beseitigt werden.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 4. Muttermund
     

    Was ist der Muttermund?

    Als Muttermund werden die Öffnungen des Gebärmutterhalses bezeichnet. Man unterscheidet einen inneren und einen äußeren Muttermund.

    Der innere Muttermund bezeichnet die Öffnung des Gebärmutterhalses in die Gebärmutterenge. Der äußere Muttermund dagegen eröffnet sich in die Scheide und ist von der sogenannten Portio umgeben. Zwischen dem inneren und dem äußeren Muttermund verläuft der Zervikalkanal.

    Der äußere Muttermund ist bei einer Frau, die noch nicht geboren hat, ein rundes Grübchen mit einer nur kurzen, querverlaufenden Öffnung. Bei Frauen, die schon geboren haben, ist eine Unterscheidung in eine hintere und vordere Muttermundlippe sinnvoll. Hier zeigt sich die Öffnung als einen querverlaufenden Spalt. Der äußere Muttermund taucht während des Orgasmus in den ergossenen Samen ein, um die Weiterleitung der Spermien zu den Tuben (Eileitern) zu veranlassen bzw. zu unterstützen.

    Wie verändert sich der Muttermund während des weiblichen Zyklus?

    Die Position und Beschaffenheit des Muttermundes verändert sich während des Menstruationszyklus. Durch Ertasten des Muttermundes lässt sich feststellen, ob gerade ein Eisprung stattfindet. Der Muttermund fühlt sich in der fruchtbaren Phase eher weich an wie ein Ohrläppchen und in der unfruchtbaren Phase eher fest und straff wie eine Nasenspitze. Während der fruchtbaren Phase liegt der Muttermund eher hoch, in der unfruchtbaren Phase eher tief - also einige Zentimeter von der Scheidenöffnung entfernt.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. (Ovarial-)Follikel
     

    (Ovarial-)Follikel werden auch als Eibläschen bezeichnet. Darunter versteht man die Einheit aus Eizelle und den sie umgebenden Hilfszellen im Eierstock. Die Hilfszellen sind die Follikelepithelzellen sowie zwei Bindegewebsschichten, die diese umgeben. Die Reifung erfolgt im Ovar und wird durch das follikelstimulierende Hormon (FSH) gesteuert und verläuft in folgenden Stadien:

    • Primärfollikel
    • Sekundärfollikel
    • Tertiärfollikel
    • Sprungreifer Graafscher Follikel

    Es kommt zu einer Ovulation, wenn der Ovarialfollikel vollständig ausgereift ist.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. PCOS
     

    Was ist das Polyzystisches Ovarsyndrom?

    Das Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO-Syndrom oder PCOS) stellt ein Krankheitsbild dar, welches zu der häufigsten hormonell bedingten Störung von geschlechtsreifen Frauen gehört. Diese Erkrankung betrifft geschätzt 4-12% der Frauen im gebärfähigen Alter in Europa. Allein in Deutschland leiden etwa 1 Millionen Frauen unter PCOS.

    Was sind die Symptome?

    Ein PCO-Syndrom liegt vor, wenn mindestens zwei der drei folgenden Kriterien vorliegen (sogenannte „Rotterdam-Kriterien“):

    1. Polyzystische Ovarien. Im Ultraschall erkennt man in den Eierstöcken (Ovarien) viele kleine Eibläschen (Polyfollikulie) mit einem maximalen Querschnitt von
    8-10mm, die die Ovarien auch vergrößern und dort teilweise als Zysten interpretiert werden, wovon der Name Polyzystisches Ovarsyndrom abgeleitet wurde. Oft wird im Ultraschall auch eine verdichtete Innenzone des Ovars sichtbar.

    2. Oligo-/Anovulatorische Zyklen, d.h. chronische Zyklusstörungen mit seltener oder gar keiner Ovulation (Eisprung). Die Zykluslänge kann mit über 35 Tagen (Oligomenorrhoe) bis hin zum kompletten Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe) deutlich verlängert sein. Normalerweise reift im Zyklus aus einer Kohorte von Eibläschen ein Follikel heran, der die reife und befruchtungsfähige Eizelle zum Zeitpunkt des Eisprungs in den Eileiter ausstößt. Hohe Spiegel männlicher Hormone, wie sie beim PCO-Syndrom häufig vorliegen, beeinträchtigen diesen Reifungsvorgang. Es entstehen lediglich zahlreiche unreife Vorstufen, die sich nicht weiterentwickeln und die zystische Umwandlung der Eierstöcke verursachen. Da ein Eisprung und eine Periode nur selten bis nie vorkommen, ist bei 75% der Frauen eine spontane Schwangerschaft unmöglich.

    3. Virilisierung, d.h. Vermännlichung der Körper- und Geschlechtsmerkmale, welche sich deutlich maskulin verändern. Dies führt zu einer starken Behaarung (Hirsutismus), Überproduktion von Hautfett durch die Talgdrüsen (Seborrhoe), Akne sowie Haarausfall (Alopezie).

    Eine Adipositas und Insulinresistenz, die in jeweils ca. 50% der Fälle beobachtet werden, gehören nicht zu den PCOS Kriterien. Der Nachweis der namengebenden polyzystischen Ovarien allein ist für die Diagnosestellung „PCOS“ nicht nötig. Andererseits liegt beim Nachweis einer Polyfollikulie nicht immer ein PCOS vor.

    Was sind die Ursachen?

    Die Ursachen des PCO-Syndroms sind noch nicht endgültig geklärt. Sowohl genetische Faktoren, als auch Umwelteinflüsse spielen dabei eine Rolle. Bei der Entwicklung eines PCO-Syndroms sind Hormonimbalanzen charakteristisch. Betroffen sind vor allem die männlichen Sexualhormone, die sogenannten Androgene sowie das luteinisierende und follikelstimulierende Hormon (LH und FSH) der Hirnanhangdrüse. Auch Übergewicht scheint bei der Entstehung des PCO-Syndroms eine entscheidende Rolle zu spielen. Häufig geht Übergewicht mit einer Insulinresistenz einher. Die Eierstöcke reagieren dann auf den erhöhten Insulinspiegel mit einer geringeren Umwandlung der Androgenen in Östrogene.

    Noch mehr Infos zu Therapie und Studienergebnissen hier.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Prolaktin
     

    Was bewirkt Prolaktin?

    Das Hormon Prolaktin aus der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ist meist als Auslöser für die Milchbildung während der Stillzeit bekannt.

    Was bewirkt eine Störung des Prolaktinhaushaltes?

    Eine Funktionionsstörung der Hypophyse (Hyperprolaktinämie ) mit einhergehender Störung des Prolaktinhaushaltes kann jedoch auch bei Frauen ohne Eisprung und/oder unregelmäßiger Menstruationsblutung Ursache sein.

    Bei einer Störung wird der Hypothalamus durch das Prolaktin bei der Abgabe von GnRH gestört, wodurch es zu keiner oder verminderter Bildung von LH und FSH kommt. Letztere sind für die Eizellreifung wichtig, eine Störung führt demnach zum Ausbleiben des Eisprungs oder z.B. zur Gelbkörperschwäche.

    Prolaktin ist auch als Stresshormon bekannt – es steigt unter seelischer oder körperlicher Belastung an.  Eine andere Ursache für die Hyperprolaktinämie kann eine Schilddrüsenunterfunktion sein.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 3. Portio
     

    Was ist die Portio?

    Unter Portio versteht man den Übergang vom Gebärmutterhals in die Vagina. In seiner Mitte liegt der Muttermund.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. (Integrierter) Schwangerschaftstest auf myovularing.com
     

    Wie funktioniert der Schwangerschaftstest auf myovularing.com?

    Dieser Test untersucht den Temperaturverlauf des aktuellen Zyklus, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu ermitteln. Dies ist möglich, da es einen typischen Temperaturverlauf zu Beginn einer Schwangerschaft gibt und dieser sehr gut festgestellt werden kann. Kommt es in der zweiten Zyklusphase nicht zum Temperaturabfall, so ist eine Schwangerschaft wahrscheinlich. Der Test liefert frühestens am 18. Tag nach dem Eisprung ein Ergebnis und ermittelt für jeden Tag, ob die Temperaturwerte erhöht sind.

    Im Vergleich zu anderen Methoden nutzt OvulaRing kontinuierliche Messungen für die Auswertung des Schwangerschaftstest.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Schwangerschaftswahrscheinlichkeit
     

    Wie hoch ist die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit pro Zyklus?

    Die Chance schwanger zu werden, ist statistisch gesehen nicht so hoch, wie im Allgemeinen gedacht wird. Bei gesunden Paaren mit regelmäßigem Geschlechtsverkehr liegt die Wahrscheinlichkeit bei ca. 20 bis 30 %. Wer seine Chancen nutzen möchte, beginnt mit dem Geschlechtsverkehr bereits fünf Tage vor dem Eisprung, da der männliche Samen in der Scheidenflora bis zu fünf Tage überlebensfähig ist und auf die gesprungene Eizelle "warten" kann. Nach dem Eisprung ist die Eizelle nur ca. 6 bis 12 Stunden überlebensfähig und kann in diesem Zeitraum befruchtet werden.
    Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, ist statistisch gesehen ein bis zwei Tage vor dem Eisprung am größten.

    *Empfängniswahrscheinlichkeit aus:“ The Risk of conception on different days of the menstrual cycle“, Barrett & Marshall (1969) in Pop studies 1969, 23, S. 455-461

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 3. Software myovularing.com
     

    Wo finde ich die OvulaRing-Websoftware?

    Die Websoftware myovularing erreichst du über www.myovularing.com oder über den Link auf der Seite www.ovularing.com.

    In der Software myovularing kannst du die OvulaRing-Algorithmen für die Auswertung der aufgezeichneten Temperaturdaten nutzen. Die Grundfunktionen für die Auswertung sind:

    • Anzeige der fruchtbaren Phase
    • Eisprung-Prognose
    • Schwangerschaftstest
    • Eintragen von Zyklusinformationen
    • PDF-Export

    Die Software stellt dir weiterhin alle Funktionen für die Aktualisierung, Darstellung und Navigation sowie für die statistische Auswertung zur Verfügung. Die webbasierte Software ist speziell auf den Umgang mit personenbezogenen Gesundheitsdaten zugeschnitten. So werden z.B. alle Daten nur pseudonym gespeichert.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 4. Spermien
     

    Wie lange und wo reifen Spermien heran?

    Spermien brauchen ungefähr 74 Tage, um im Hoden des Mannes heranzureifen. Ihre Wohlfühltemperatur liegt bei 35,5 Grad. Dort im Warmen können Spermien ca. einen Monat darauf warten, zum Einsatz zu kommen oder - im Falle sexueller Enthaltsamkeit - abzusterben.

    Wie viel Spermien werden pro Geschlechtsverkehr auf den Weg gebracht?

    Unter den Umständen eines erfolgreichen "Inverkehrbringens" werden zwischen 20 bis 120 Millionen bei etwa 17 km/h auf den Weg geschossen. Aber nicht alle Spermien erreichen ihr Ziel: nur 500 bis 800 schaffen es bis zum Eileiter. Letztendlich verschmilzt dann auch nur ein Spermium mit der Eizelle.

    Wie lange können Spermien überleben?

    Im Gebärmutterhals können Spermien 2 bis 3 Tage überleben, unter "guten Bedingungen" bis zu 5 Tage. Habt ihr also 5 Tage vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr, ist eine Schwangerschaft gut möglich. Spannend ist das auch für Leute die eine sehr frühe Ovulation, z.B. am 9. Zyklustag, haben. In diesem Fall ist es dann möglich, sogar während der ausklingenden Menstruation schwanger zu werden. Statistisch führt übrigens Sex 1-2 Tage vor dem Eissprung am erfolgreichsten zum Babybauch.

    Außerhalb des Körpers überleben Spermien nur ein paar Minuten.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 5. Spermiogramm
     

    Was ist ein Spermiogramm?

    Das Spermiogramm ist eine Methode zur Einschätzung und Kontrolle der männlichen Fruchtbarkeit. Sie wird meist durchgeführt, wenn die Ursachen für einen nicht erfüllten Kinderwunsch gesucht werden. Anteilsbezogen liegen Fertilitätsstörungen im Allgemeinen zu gleichen Hälften bei Mann und bei Frau.

    Wie wird ein Spermiogramm gemacht?

    Das Sperma wir durch Masturbation und nach mindestens 2 Tagen sexueller Abstinenz gewonnen. Im Labor wird die Spermaprobe auf Qualität und Quantität analysiert. Ebenso wird auf Bakterien, pH-Wert, Fruktosegehalt und Chlamydien untersucht. Der Test sollte nach ca. 4 Wochen noch einmal überprüft werden, damit Einflussfaktoren wie Stress, Drogeneinnahme, eventuelle Hormonstörungen oder Krankheiten (z.B. Entzündungen) die Ergebnisse nicht verfälschen.

    Was hat es mit der Spermienqualität auf sich?

    Generell gilt, dass die männliche Fruchtbarkeit ab dem 40. Lebensjahr abnimmt. Nach Angabe der WHO gilt eine Spermiendichte von 20 bis 150 Millionen Spermien pro Milliliter Sperma als normal. Doch auch eine geringere Qualität bzw. Quantität bedeuten nicht, dass der Kinderwunsch nicht realisiert werden kann, sondern es braucht eventuell einfach mehr Zeit, bis es zu einer Befruchtung kommt.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 6. Standardzyklus
     

    Was ist der Standardzyklus laut Lehrbuch?

    Bisher wird in der gängigen gynäkologischen Praxis davon ausgegangen, dass der Zyklus der Frau 28 Tage dauert und der Eisprung zwischen dem 13. und 16. Zyklustag stattfindet. In der Realität ist der Zyklus von über zwei Drittel der Frauen allerdings nicht 28 Tage lang und der Eisprung findet an einem anderen Tag als dem 14. Zyklustag statt. Klinische Studien konnten dies wissenschaftlich zeigen und bestätigen. Jede Frau verfügt über ein individuelles Zyklusmuster, das von Frau zu Frau und von Zyklus zu Zyklus variiert.

     

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Temperaturanstieg
     

    Warum kann am Temperaturanstieg der Eisprung erkannt werden?

    An der Temperaturkurve kann der Eisprung abgelesen werden. Das funktioniert aufgrund verschiedener Hormone, die den weiblichen Zyklus bestimmen. Grundlage ist der wissenschaftlich belegte Zusammenhang zwischen Temperaturveränderung und der fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Phase. Die Temperaturveränderungen sind wie ein Spiegel der hormonellen Abläufe während des Zyklus. Der gesunde weibliche Zyklus besteht aus zwei Teilen. Die erste Phase wird durch eine Temperaturtieflage gekennzeichnet. In der zweiten Phase befindet sich die Temperatur in einer Hochlage. Genau in dem Zeitrahmen, während die Temperatur ansteigt, geschieht der Eisprung.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. Tuben
     

    Was sind Tuben?

    Die Tuben bezeichnen die Eileiter. Sie sind ein paarig angelegtes, schlauchförmiges, muskuläres Organ im kleinen Becken und ermöglichen den Transport der Eizellen vom Eierstock zur Gebärmutter.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. (Vaginaler) Ultraschall
     

    Wie funktioniert vaginaler Ultraschall?

    Der vaginalen Ultraschall/Sonographie wird mit Hilfe eines stabförmigen Schallkopfes, der in die Scheide eingeführt wird, durchgeführt. Im Gegensatz zum Ultraschall durch die Bauchdecke ermöglicht er präzisere Bilder.

    Durch den vaginalen Ultraschall kann u.a. der Zeitpunkt des Zyklus und der Status der Follikelreifung festgestellt werden.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. (Hormonelle) Verhütung
     

    Was passiert bei hormoneller Verhütung mit dem Zyklus?

    Alle Hormonpräparate zur Empfängnisverhütung enthalten künstlich hergestellte Hormone, die in ihrer Wirkung mit den körpereigenen Hormonen Östrogen und Gestagen annähernd identisch sind. Diese Hormone sind für die Steuerung des Monatszyklus verantwortlich.

    Das bekannteste und am häufigsten verwendete hormonelle Verhütungsmittel ist die Pille, meist in Form einer Mikropille, einem niedrig dosierten Östrogen-Gestagen-Kombinationspräparat. Ebenfalls oral, also in Tablettenform, eingenommen wird die Minipille, ein reines Gestagen-Präparat. Weitere Möglichkeiten der hormonellen Verhütung sind der Vaginalring, Verhütungspflaster und Verhütungsstäbchen, die Hormonspirale und Depot-Präparate wie die Drei-Monats-Spritze.

    Die meisten Präparate bewirken Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut und des Gebärmutterhalsschleims, sodass Samenzellen nicht in die Gebärmutter vordringen können oder eine Eizelle sich dort nicht einnisten kann. Viele Hormonpräparate verhindern zusätzlich einen Eisprung.

    Die willkürliche Beeinflussung des Hormonhaushaltes kann Nebenwirkungen wie bspw. Kopfschmerzen/Migräne, Übelkeit, Spannungsschmerzen in der Brust, Gewichtsveränderungen oder Stimmungsschwankungen und Depressionen verursachen.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. (Weibliche) Geschlechtshormone
     

    Welche Hormone gehören zu den weiblichen Geschlechtshormonen?

    Zu den weiblichen Geschlechtshormonen gehören in erster Linie Estrogene und Gestagene. Weiterhin gehören auch das Follikelstimulierende Hormon (FSH), Luteinisierende Hormon (LH) sowie das von GnRH-Neuronen ausgeschüttete Gonadotropin-releasing-Hormon (GnRH) dazu.

    Welche Funktionen regeln die weiblichen Geschlechtshormone?

    Das GnRH wird im Hypothalamus gebildet. Dieses Hormon regt die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) an, das Follikelstimulierende Hormon (FSH) und das Luteinisierende Hormon (LH) auszuschütten.

    Das FSH und LH wiederum regulieren die Funktion der Eierstöcke. Das FSH führt bei der Frau zum Eizellenwachstum im Eierstock (Follikelwachstum) und der Eizellenreifung (Follikelreifung). Das LH fördert den Eisprung und die Gelbkörperbildung.

    Die weiblichen Geschlechtshormone Estrogene und Gestagene werden in den Eierstöcken gebildet. Estrogene fördern die Reifung einer befruchtungsfähigen Eizelle. Estrogene bewirken, dass die Gebärmutterschleimhaut gut durchblutet, der Muttermund sich öffnet und das Gebärmutterhalssekret durchlässig für Spermien wird. Zudem signalisieren Estrogene der Hypophyse die Eizellreife und lösen damit indirekt den Eisprung aus. Die Produktion wird von der Hirnanhangsdrüse über das FSH und LH gesteuert.

    Gestagene werden auch Gelbkörper- oder Schwangerschaftshormone genannt. Hierzu gehören u.a. das Pregnadiol, das Progesteron und das Pregnenolon. Das Progesteron wird im Gelbkörper gebildet und bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor und verhindert eine weitere Follikelreifung, insofern es zur Befruchtung kommt.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 1. Zervixschleim
     

    Was ist Zervixschleim?

    Der Zervixschleim bildet den Schleimpfropf des Gebärmutterhalskanales. Das durch die Zervixdrüsen gebildete Sekret ist leicht alkalisch. Konsistenz und Menge des Zervixschleims verändern sich während des Menstruationszyklus. Die Funktion ist es, das Eindringen von Sperma sowie Krankheitserregern in die Gebärmutter zu verhindern.

    Wie verändert sich der Zervixschleim im Verlauf des Zyklus?

    Unter dem Einfluss von Östrogen wird der Zervixschleim so dünnflüssig, dass er sich zu einem Faden ausziehen lässt und spinnbar wird. Kurz vor der Ovulation (Eisprung) ist die Spinnbarkeit am größten (6–15 cm lange Fäden), das Sekret für Spermien maximal durchlässig. In der unfruchtbaren Phase hingegen ist der Zervixschleim zäh und dickflüssig und damit kaum durchlässig für Spermien und Keime.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 2. (Der weibliche) Zyklus
     

    Wie funktioniert der weibliche Zyklus?

    Der weibliche Zyklus unterteilt sich in 2 Phasen: Die erste Zyklushälfte wird auch Follikelphase genannt. Sie ist in der Dauer variabel, beginnt mit dem Eintritt der Menstruation und endet mit dem Eisprung. Die zweite Zyklushälfte, die sogenannte Gelbkörperphase, beginnt mit dem Eisprung und dauert relativ konstant 12-16 Tage bis zum Beginn der nächsten Menstruation.

    Der weibliche Zyklus ist ein Zusammenspiel der Hormone. So sind die einzelnen Zyklusphasen durch die Produktion verschiedener Hormone im Körper beeinflusst: Follikelstimulierendes Hormon (FSH),  Luteinisierendes Hormon (LH), Progesteron und Östradiol.

    1. Reifungsphase der Eibläschen (Follikelphase, Follikelreifung)

    In der ersten Zyklushälfte reifen die Eibläschen (Follikel) an, weshalb diese Phase auch Follikelphase genannt wird. Es wird das Follikelstimulierende Hormon gebildet (FSH), unter dessen Einfluss etwa 40 bis 100 Eibläschen heranreifen. Die Eibläschen produzieren Östrogene, im Speziellen das weibliche Geschlechtshormon Östradiol. Nur eines der Eibläschen entwickelt sich in der Regel zum sprungbereiten Follikel. Kurz vor dem Eisprung wird durch Östrogenausschüttung ein rapider Anstieg des Luteinisierenden Hormons (LH) ausgelöst.


    2. Eisprung (Ovulation)

    Gemeinsam mit dem bereits angestiegenen Progesteron löst das LH den Eisprung aus. Eine reife Eizelle wird aus dem Follikel im Eierstock ausgestoßen und wandert in den Eileiter. Eine Eizelle ist nach dem Eisprung noch etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Spermien verlieren nach etwa 5 Tagen ihre Befruchtungsfähigkeit, dadurch ergibst sich eine fruchtbare Zeit von rund 6 Tagen, konkret sind das vier Tage vor dem Eisprung, der Tag des Eisprungs und ein Tag danach.

    3. Gelbkörperphase (Lutealphase)

    Die zweite Zyklushälfte beginnt mit dem Eisprung. Aus den Resten des Follikels, die im Eierstock verbleiben, entwickelt sich der Gelbkörper. Diese kleine Drüse produziert das Gelbkörperhormon Progesteron. Das Progesteron bewirkt einen Anstieg der Körperkerntemperatur um 0,3 bis 0,5 Grad. Der Temperaturanstieg bleibt über 12 bis 14 Tage stabil. Progesteron und Östrogene sorgen dafür, dass die Schleimhaut der Gebärmutter aufgebaut und für die Aufnahme einer befruchteten Eizelle vorbereitet wird

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 3. Zykluslänge
     

    Was ist eine normale Zykluslänge?

    In zwei Studien* über 15 Monate bei 158 gynäkologisch gesunden Frauen im Alter von 21 - 45 Jahren wurden verschiedene Zyklusspezifika wie die Zykluslänge untersucht. Dabei hatten nur knapp 11% der untersuchten Frauen eine Zykluslänge von 28 Tagen. Die große Mehrheit der Zyklen war kürzer oder länger. Über 5% der Frauen hatten sogar Zyklen länger als 40 Tage.

    Das heißt, es gibt keine Zyklus-Norm und Sie brauchen auch nicht irgendeiner Norm entsprechen! Jede Frau ist individuell so wie ihr Zyklus.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 4. Zyklusmuster
     

    Was ist ein Zyklusmuster?

    Bisher wird in der gängigen gynäkologischen Praxis davon ausgegangen, dass der Fruchtbarkeitszyklus der Frau 28 Tage dauert und der Eisprung zwischen dem 13. und 15. Zyklustag stattfindet. In der Realität ist der Zyklus von über zwei Drittel der Frauen allerdings entweder länger oder der Eisprung findet an einem anderen Tag statt, als im Standardzyklus angenommen. Verschiedene Studien zum kontinuierlichen hormonellen Verlauf des weiblichen Zyklus beweisen, dass der weibliche Zyklus durch Unique Fertility Pattern (UFP) charakterisiert ist. Jede Frau hat individuelle Zyklusmuster, sogenannte UFPs, und die jeweiligen hormonellen Abläufe weisen Spezifika auf, welche den Zyklus individuell physiologisch charakterisieren.

    Die individuellen Zyklusmuster können von Frau zu Frau und von Zyklus zu Zyklus variieren. OvulaRing erfasst erstmalig diese Einzigartigkeit in ihrer Vollständigkeit und das auf ganz natürliche und schonende Weise.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 5. Zyklus-/Eisprungrechner
     

    Was sind Zyklus-/Eisprungrechner?

    Es gibt eine Vielzahl an Zyklus- bzw. Eisprungrechnern auf verschiedenen Webseiten oder als App für das Smartphone. Diese Anwendungen berücksichtigen meist nur einen Eintrag wie die Zyklusdauer und (wenn überhaupt) einen einmaligen Temperaturwert pro Tag.

    Warum sind Zyklus-/Eisprungrechner meist ungenau?

    Als Grundlage für die Errechnung des Eisprungs dient im Allgemeinen ein Standardzyklus von 28 Tagen. Häufig wird von einem Eisprung am 14. Zyklustag ausgegangen. Studien zeigen jedoch, dass 70% der Frauen ihren Eisprung nicht am 13.-15. Zyklustag haben. Jeder Zyklus ist sehr individuell, sogenannte Zyklusrechner bzw. Eisprungrechner gehen darauf nicht ein. Anhand der letzten Menstruation und der Zykluslänge versuchen sie, den Eisprung zu „berechnen“. Was natürlich nur in den seltensten Fällen funktioniert.

    Hinzu kommt, dass individuelle Gegebenheiten und Einflüsse nicht berücksichtigt werden. Dafür werden, wenn überhaupt, Ausschlusskriterien wie unterschiedliche Lebensrhythmen, Fieber oder Schichtarbeit benannt. Auch Frauen mit PCO-Syndrom bzw. mit sehr langen Zyklen erhalten keine bzw. eine ungenügende Anzeige.

    Was this answer helpful ? Yes / No
  • 6. Zyklusstörungen
     

    Was sind Zyklusstörungen?

    Zyklus- bzw. Menstruationsstörungen lassen sich in Tempo-/Rhythmusstörungen und Typusstörungen einteilen. Sie stellen erst dann ein Krankheitsanzeichen dar, wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten.

    Eine individuelle Unterscheidung ist wichtig. Manche Frauen sind sehr empfindlich auf externe Einflüsse, andere haben stets einen regelmäßigen Zyklus, egal was in ihrem Leben passiert.

    Welche Störungen gibt es?

    (1) Rhythmusstörungen sind durch abweichende Blutungsintervalle gekennzeichnet. Hierzu gehören:

    • Ausbleiben der Menstruation über mehrere Monate oder vollständig ausbleibende Menstruation (Amenorrhö).
    • Verlängerter Menstruationszyklus (Oligomenorrhö): Die Menstruation zeigt eine normale Dauer und Stärke, aber ihr Intervall beträgt mehr als 31 Tage.
    • Verkürzter Menstruationszyklus (Polymenorrhö): Die Zykluslänge ist kürzer als 25 Tage, sodass die Menstruation zu früh einsetzt. Der Zyklus kann regelmäßig oder unregelmäßig verkürzt sein.

    Liegt eine der Rhythmusstörungen vor kann durch die Temperaturaufzeichnungen mittels OvulaRing eine genauere Diagnose des gesundheitlichen Problems gestellt werden. Typisch bei unregelmäßigen Zyklen bzw. Zyklusstörungen sind eine verlängerte Follikelphase (Phase vor dem Eisprung) und/oder eine verkürzte Lutealphase (Phase nach dem Eisprung). Hinzu kommen gehäuft Zyklen ohne Eisprung.

    So kann beispielsweise das Ausbleiben der Menstruation, ein verlängerter Menstruationszyklus oder Zyklen ohne Eisprung (anovulatorischer Zyklus) ein Hinweis auf das PCO-Syndrom sein. Oligo-/anovulatorische Zyklen gelten als eins von drei Kriterien bei PCOS.

    Ein verkürzter Menstruationszyklus wiederum kann ein Hinweis auf eine Gelbkörperschwäche sein, wenn die zweite Zyklushälfte kürzer als 12 Tage ist.

    Besprechen Sie grundsätzlich Zyklusbesonderheiten mit Ihrem Arzt, er wird Ihnen gut helfen können, um so mehr und genaue Informationen Sie ihm an die Hand geben können. Die Aufzeichnungen mittels OvulaRing sind dafür eine gute Grundlage.

    (2) Auch Typusstörungen sind eine Art von Zyklusstörung. Bei Typusstörungen weicht die Blutungsstärke ab. Hierzu zählen:

    • Sehr starke Menstruation (Hypermenorrhö): Die Betroffenen benötigen aufgrund der starken Menstruation mehr als fünf Monatsbinden oder Tampons pro Tag. Oft finden sich im Regelblut größere Blutklümpchen (sog. Blutkoagula).
    • Schwache Menstruation (Hypomenorrhö): Die Menstruation dauert nur ein bis zwei Tage oder sogar nur ein paar Stunden. Häufig tritt auch nur eine Schmierblutung statt der Periode auf. Dies tritt oftmals bei Frauen, bei denen die Wechseljahre begonnen haben oder manchmal bei übergewichtigen Frauen auf.
    • Übermäßig lange Menstruation (Menorrhagie): Die Menstruation hat eine Dauer von mehr als sechs Tagen und ist sehr stark.
    • Unregelmäßige Menstruation (Metrorrhagie): Neben der normalen Menstruation kommt es zu unregelmäßigen Zwischenblutungen, die meist sechs bis zehn Tage andauern können.
    • Schmerzhafte Menstruation, Regelschmerzen (Dysmenorrhö): Die Menstruation schmerzhaft und mit allgemeinem Krankheitsgefühl verbunden.

    Zyklusstörungen können sich auch in Form von Schmierblutungen (Spotting) vor, während oder nach der Menstruation äußern. Manchmal kommt es auch nur zu einer Schmierblutung statt der Menstruation.

    Welche Ursachen haben Zyklusstörungen?

    Für Zyklusstörungen kommen vielfältige Ursachen infrage. Neben funktionellen oder hormonellen Störungen können organische Veränderungen bis hin zu erblichen Defekten oder Erkrankungen der Geschlechtsorgane, der Schilddrüse, Leber, Niere oder allgemeine Erkrankungen wie Diabetes mellitius hinter Menstruationsstörungen stecken. Auch können Stress, psychische Belastung, falsche Ernährung oder Leistungssport Zyklusstörungen verursachen.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Du weißt nun, welche Zyklusstörungen es gibt und wie du mit Hilfe von Zyklusbeobachtung, Hinweise über die Art der Störung erhalten kannst. Durch die Aufzeichnung deiner individuellen Zyklen mit OvulaRing kannst du sehr einfach feststellen, wie dein Zyklus funktioniert. Wenn du über einen längeren Zeitraum große Unregelmäßigkeiten feststellst, wende dich an deinen Frauenarzt. Anhand deiner Aufzeichnungen sowie zusätzlichen Untersuchungen wird er eine hinreichende Diagnose stellen und dich entsprechend behandeln können.

    Was this answer helpful ? Yes / No

Hast du noch Fragen?

Unser Kundenservice ist gerne für dich da. Du erreichst uns telefonisch wochentags von 9 - 16 Uhr unter

oder über unser Kontaktformular.
 

OvulaRing bestellen