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(Der weibliche) Zyklus

Wie funktioniert der weibliche Zyklus?

Der weibliche Zyklus unterteilt sich in 2 Phasen: Die erste Zyklushälfte wird auch Follikelphase genannt. Sie ist in der Dauer variabel, beginnt mit dem Eintritt der Menstruation und endet mit dem Eisprung. Die zweite Zyklushälfte, die sogenannte Gelbkörperphase, beginnt mit dem Eisprung und dauert relativ konstant 12-16 Tage bis zum Beginn der nächsten Menstruation.

Der weibliche Zyklus ist ein Zusammenspiel der Hormone. So sind die einzelnen Zyklusphasen durch die Produktion verschiedener Hormone im Körper beeinflusst: Follikelstimulierendes Hormon (FSH),  Luteinisierendes Hormon (LH), Progesteron und Östradiol.

1. Reifungsphase der Eibläschen (Follikelphase, Follikelreifung)

In der ersten Zyklushälfte reifen die Eibläschen (Follikel) an, weshalb diese Phase auch Follikelphase genannt wird. Es wird das Follikelstimulierende Hormon gebildet (FSH), unter dessen Einfluss etwa 40 bis 100 Eibläschen heranreifen. Die Eibläschen produzieren Östrogene, im Speziellen das weibliche Geschlechtshormon Östradiol. Nur eines der Eibläschen entwickelt sich in der Regel zum sprungbereiten Follikel. Kurz vor dem Eisprung wird durch Östrogenausschüttung ein rapider Anstieg des Luteinisierenden Hormons (LH) ausgelöst.


2. Eisprung (Ovulation)

Gemeinsam mit dem bereits angestiegenen Progesteron löst das LH den Eisprung aus. Eine reife Eizelle wird aus dem Follikel im Eierstock ausgestoßen und wandert in den Eileiter. Eine Eizelle ist nach dem Eisprung noch etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Spermien verlieren nach etwa 5 Tagen ihre Befruchtungsfähigkeit, dadurch ergibst sich eine fruchtbare Zeit von rund 6 Tagen, konkret sind das vier Tage vor dem Eisprung, der Tag des Eisprungs und ein Tag danach.

3. Gelbkörperphase (Lutealphase)

Die zweite Zyklushälfte beginnt mit dem Eisprung. Aus den Resten des Follikels, die im Eierstock verbleiben, entwickelt sich der Gelbkörper. Diese kleine Drüse produziert das Gelbkörperhormon Progesteron. Das Progesteron bewirkt einen Anstieg der Körperkerntemperatur um 0,3 bis 0,5 Grad. Der Temperaturanstieg bleibt über 12 bis 14 Tage stabil. Progesteron und Östrogene sorgen dafür, dass die Schleimhaut der Gebärmutter aufgebaut und für die Aufnahme einer befruchteten Eizelle vorbereitet wird

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