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Einnistungsblutung oder Menstruation?

Viele Frauen, die sich ein Baby wünschen kennen es: Etwa 7-10 Tage nach dem Eisprung kann es zu einer kurzen Blutung kommen. Ist das nun die Menstruation, eine Zwischenblutung oder Einnistungsblutung? Bin ich vielleicht doch schwanger?

Hintergrund

Wurde eine Eizelle erfolgreich befruchtet, wandert sie langsam zur Gebärmutter und nistet sich dort ein. Das Eindringen des Embryos in die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut wird von Medizinern auch Implantation genannt. Sie tritt in der Mitte der Gelbkörperphase auf, etwa eine knappe Woche vor der Menstruation. Die Zellen der äußeren Schicht entwickeln sich nun zur Plazenta, die das ungeborene Baby bald versorgen wird. Bei der Einnistung wachsen mütterliche und kindliche Gewebe zusammen. Dabei ist es möglich,  dass eventuell Blutgefäße der Gebärmutter und der Gebärmutterschleimhaut beschädigt werden. Infolge dessen können leichte Blutungen auftreten, häufig jedoch unbemerkt im Innern des Körpers. Entdeckt die Frau etwas von dem Blut in ihrem Slip, wird diese Blutung als Einnistungsblutung bezeichnet. Gynäkologen sprechen dabei auch von einer Nidationsblutung oder Implantationsblutung. Die Blutung kann von Implantation zu Implantation stärker oder schwächer ausfallen. Bei den meisten Frauen ist die Blutung allerdings so schwach, dass sie gar nicht aus der Scheide austritt und deshalb auch nicht wahrgenommen wird. Es ist also auch kein schlechtes Zeichen, wenn man von der Einnistung nichts bemerkt. Die Einnistungsblutung tritt insgesamt eher selten auf. Man geht davon aus, dass die Blutung nur bei 30% der Frauen vorkommt.

Vielen Frauen fällt es schwer, die Einnistungsblutung von der Periode zu unterscheiden. Wir stellen hier die wichtigsten Merkmale der Einnistungsblutung vor und stellen sie denen der Menstruation gegenüber.

Wie lange dauert eine Einnistungsblutung?

Die Blutungsdauer ist eines der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale von Einnistungsblutung und Periode. Während die Menstruation im Durchschnitt vier bis sieben Tage dauert, ist die Einnistungsblutung normalerweise innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder vorbei.

Wie stark ist eine Einnistungsblutung?

Auch die Stärke der Blutung ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Während die Periode bei den meisten Frauen schwach beginnt, sich steigert und dann wieder abschwächt, bleibt die Einnistungsblutung häufig gleichmäßig auf einem sehr schwachen Niveau. Oft ist sie sogar so schwach, dass kein Blut aus der Scheide austritt, weshalb viele Frauen die Blutung gar nicht bemerken. Die Stärke der Einnistungsblutung kann unterschiedlich sein. In Ausnahmefällen erreicht sie sogar eine menstruationsähnliche Stärke, was bei Mehrlingsschwangerschaften beobachtet werden konnte.

Wie sieht die Einnistungsblutung aus?

Die Einnistungsblutung ist und bleibt hellrot und wird nicht bräunlich. Grund dafür ist, dass es sich um eine frische Blutung handelt, die schnell nach außen abfließt. Im Gegensatz dazu nimmt die Periodenblutung im Verlauf der Menstruation eine dunkelrote bis bräunliche Färbung an. Auch Schmierblutungen sind häufig bräunlich.

Habe ich Schmerzen während einer Einnistungsblutung? 

Einnistungsblutungen können mit einem leichten, ziehenden Schmerz einhergehen, ähnlich leichter bis mittelstarker Menstruationsschmerzen. In vielen Fällen haben sie aber auch keine Begleiterscheinungen. Frauen, die sonst unter starken Schmerzen während der Periode leiden, erkennen eine Nidationsblutung häufig sogar an der Schmerzfreiheit während der Blutung.

Kann es noch einen anderen Grund für leichte Blutungen geben?

Ja. Unter dem Einfluss der Hormone in der Frühschwangerschaft lockert sich das Gewebe im Inneren des Muttermunds auf. Es ist empfindlich und kann sehr leicht bluten, wenn es berührt wird, etwa beim Geschlechtsverkehr. Außerdem kann eine hellrote Blutung im frühen Stadium der Schwangerschaft auch das erste Symptom für eine beginnende Fehlgeburt sein. In diesem Fall jedoch würde die Blutung eher stärker werden und mit Schmerzen verbunden sein.

Übrigens: Die OvulaRing Software verfügt über einen integrierten, kostenlosen Schwangerschaftstest. So kannst du sicher sein, dass sich die Eizelle optimal eingenistet hat. Bleibt die Körperkerntemperatur in der zweiten Zyklushälfte 18 Tage lang in Hochlage, ist eine Schwangerschaft wahrscheinlich. Wurde eine Schwangerschaft vom System erkannt, kannst du dir außerdem den voraussichtlichen Geburtstermin exakt berechnen lassen. Durch die Kenntnis des genauen Ovulationszeitpunktes ist die Berechnung sehr genau. So kann auch eine verfrühte Geburtseinleitung vermieden werden.

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