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Die Zyklus-Phasen als Jahreszeiten betrachtet

In den einzelnen Phasen unseres Zyklus haben wir unterschiedliche Energielevel und Bedürfnisse. Vielleicht hast du ja schon festgestellt, dass du in der Zyklusmitte besonders energiegeladen bist und dich allen Herausforderungen des Lebens gewachsen fühlst, während du dich kurz vor Deiner Periode eher energielos und ausgelaugt fühlst. Unser mental-emotionales Befinden ist dabei Spiegelbild des natürlichen inneren Zyklusprozesses, der sich bei uns mal mehr, mal weniger spürbar auf körperlicher Ebene abspielt. Als die vier Zyklusphasen beschreibt man die Menstruationsphase (Menstruation), die Phase nach der Periode (Follikelphase), den Eisprung (Ovulationsphase) und die Zeit nach dem Eisprung bis hin zur Periode (Lutealphase).

Die Menstruation: Der Winter

Kurz vor der Periode sind Frauen häufig emotional und werden sprichwörtlich in die Tiefe gezogen. In dieser Zyklusphase ist der gesamte  Hormonspiegel niedrig. Die Menstruation kostet unseren Körper viel Energie und geht oftmals mit einem Verlust von Nährstoffen einher (Bsp. Eisen, Magnesium, Kalzium). In dieser Zeit sollten wir uns möglichst viel Ruhe gönnen, weniger arbeiten, so viel Zeit wie möglich für uns selbst finden bzw. mit Menschen zusammen sein, die uns gut tun. Besonders die Anwesenheit vertrauter Freundinnen nährt unsere weibliche Energie. In der heutigen hektischen Zeit ist das nicht immer möglich, dennoch ist das Bewusstsein darüber schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Follikelphase: Der Frühling

Der Östrogen-Spiegel ist in dieser Phase noch relativ niedrig, steigt aber allmählich an. Das männliche Hormon Testosteron ist in kleinen Mengen vorhanden, darf aber nicht überhand nehmen, sonst gerät die Frau aus dem Gleichgewicht. In der Phase vor dem Eisprung fühlen sich viele Frauen energiegeladen, voller Schaffenskraft und Tatendrang. Viele fühlen sich zudem kreativer, sind ausgeglichener und haben vermehrt Lust, etwas mit Freunden zu unternehmen.
Es ist auch die Phase, in der Frauen bei ihrer Arbeit oftmals am produktivsten sind und ein größeres Verlangen haben, für ihre Arbeit Anerkennung zu erhalten.

Der Eisprung: Der Sommer

Während der fertilen Phase mit Eisprung verdoppelt sich das Hormon Östrogen. Es ist die Phase, in der Frauen oftmals das größte Verlangen nach Liebe und Sexualität haben. Es ist auch die Zeit, wo die Frau am fruchtbarsten ist; die Natur ist sehr geschickt. In dieser Phase fühlen wir uns am attraktivsten und begehrenswertesten. Es ist sozusagen die “Hochphase.“ Die Sommerphase ist auch ideal, um soziale Beziehungen zu pflegen. Männer haben in dieser Phase den positivsten Einfluss auf uns Frauen. Sowohl in einer Paarbeziehungen als auch in den Phasen des Kennenlernens.

Die Lutealphase: Der Herbst

Diese Phase ist geprägt durch einen erhöhten Progesteron-Spiegel. Progesteron wird nach dem Eisprung produziert und sollte in dieser Phase im Vergleich zu Östrogen überwiegen. Es scheint außerdem eine Rolle beim Stressabbau der Frau zu spielen. Wenn der Progesteron-Gehalt zu niedrig ist, kann Stress leicht überhand nehmen. In der Herbstphase, also in der letzten 12 bis 15 Tagen des Zyklus, wird alles etwas ruhiger und der Blick häufig mehr nach “innen“ gerichtet. Man ist nicht mehr ganz so enthusiastisch und energiegeladen. Auch haben viele Frauen nicht den Drang danach, viele Menschen um sich zu haben. Häufig sehnen sich Frauen in dieser Zeit nach sozialen Bindungen zu vertrauten Personen. Das ist zwar nicht immer möglich, da man soziale Verpflichtungen und Arbeitsalltag in Einklang bringen muss, aber mit dem Bewusstsein, in welcher Zyklusphase wir uns gerade befinden, sollten wir uns zwischendurch bewusst Auszeiten gönnen.

Wie kann ich meinen Zyklus ins Gleichgewicht bringen?

Der Mensch unterliegt ebenso Zyklen und Rhythmen wie die Natur.
Heute wird der weibliche Zyklus jedoch von unserem modernen und oft nicht mehr natürlichen Lebensstil beeinflusst. Immer mehr Frauen leiden unter PMS, Periodenschmerzen oder Unfruchtbarkeit. Künstlich zugeführte Hormone, physischer und psychischer Stress sowie eine nährstoffarme Ernährung gelten als Hauptrisikofaktoren. Wenn du deine Hormone auf natürliche Weise regulieren willst, besinne dich auf deine weiblichen Bedürfnisse, achte auf ausreichend Bewegung unter Tageslicht (auch im Winter), minimiere Stressfaktoren und ernähre dich möglichst ausgewogen. Achte auch auf liebevolle Beziehungen, aber nimm dir hin und wieder auch Zeit für dich selbst. So kannst du auch herausfinden, wie du deinen Lebensrhythmus besser in Einklang mit deinem Menstruationszyklus bringen kannst.

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