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Der Fruchtbarkeit auf der Spur

Jeder Zyklus ist so individuell wie ein Fingerabdruck, so individuell wie du selbst! Weißt du bereits, wie dein Zyklus beschaffen ist? Laut gängiger Meinung hat ein „normaler“ weiblicher Zyklus eine Länge von 28-32 Tagen mit einem Eisprung in der Zyklusmitte. Studien zeigen allerdings, dass 70% aller Frauen nicht diesem Standard entsprechen. Ganz gleich, ob du einen Kinderwunsch hast oder (noch) nicht, ist es wichtig für dich zu wissen, wie es um deine Zyklusgesundheit steht und ob deine Zyklen gesund und fruchtbar sind.

Lerne deinen Zyklus kennen

Kurz, lang oder regelmäßig? Ganz gleich, wie dein Zyklus auch tickt, mit OvulaRing kannst du deine individuellen Zyklusmuster genau kennenlernen. OvulaRing kann durch die hochauflösende, kontinuierliche und automatische Messung deiner Körperkerntemperatur mit 288 Datenpunkten täglich bereits minimale Temperaturveränderungen vor dem Eisprung erkennen und dir in der tagesaktuellen Empfängniswahrscheinlichkeit deinen aktuellen Fruchtbarkeitsstatus anzeigen. Zusätzlich kannst du mit OvulaRing herausfinden, ob dein Zyklus gesund ist oder es Anzeichen für eine hormonelle Zyklusstörung gibt.

Wann ist meine fruchtbare Phase?

Die Temperatur spiegelt die Hormone im weiblichen Zyklus wider. Zum Zeitpunkt des Eisprungs bewirkt die gleichzeitige Progesteron-Ausschüttung einen Anstieg deiner Körperkerntemperatur um 0,25 bis 0,5°C. Pro Zyklus gibt es etwa nur 6 Tage, an denen du schwanger werden kannst. Diese fruchtbare Phase beinhaltet die 4 Tage vor dem Eisprung, den Eisprungtag selbst und den Tag danach. Um schwanger zu werden, musst du allerdings die Zeit vor dem Eisprung erfassen. Auch hier verändert sich die Temperatur bereits minimal. OvulaRing hilft dir, diese Veränderung zu erkennen und zeigt dir an, wann die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, am höchsten ist.

Die Bedeutung des endometrialen Zyklus

OvulaRing wurde für die Erfüllung deines Kinderwunsches entwickelt. Die Grundlage unserer Entwicklungen ist dabei der Goldstandard: Die Schwangerschaft! Die Fruchtbarkeit der Frau hängt jedoch nicht allein vom Vorhandensein einer Ovulation ab, denn für das Eintreten einer Schwangerschaft ist nicht nur der ovarielle Zyklus entscheidend, sondern auch der endometriale.

Der ovarielle Zyklus umfasst die Reifung der Eizelle vom Eierstock, dem Ovar. Während der fertilen Phase wird die Eizelle einmal monatlich hier ausgebildet und abgestoßen. Der endometriale Zyklus beschreibt den monatlichen Auf- und Abbau der Gebärmutterschleimhaut in einem gesunden Zyklus. Sie ist ganz entscheidend für das Gelingen einer Schwangerschaft, denn ohne intakte Gebärmutterschleimhaut kann sich die befruchtete Eizelle nicht erfolgreich einnisten.

Liegt zwar ein Eisprung vor, aber die Gebärmutterschleimhaut kann sich etwa durch eine vorliegende Gelbkörperschwäche nicht ausreichend aufbauen, bist du nicht fruchtbar – das Eintreten einer Schwangerschaft wäre in diesem Fall nicht möglich. Die Gelbkörperschwäche äußert sich durch eine verkürzte zweite Zyklusphase von weniger als 10 Tagen und wird von OvulaRing zuverlässig erkannt. OvulaRing erfasst deinen individuellen Fruchtbarkeitsstatus und kann dir präzise und tagesaktuell sagen, ob dein Körper bereit für eine Empfängnis ist.

Was beeinflusst die Fruchtbarkeit?

Einige Frauen werden schon beim ersten Versuch schwanger, bei anderen dauert es einige Zeit, bis der Schwangerschaftstest das ersehnte Ergebnis anzeigt. Neben offensichtlicheren Faktoren, wie dem gesundheitlichen Zustand, sind es nicht selten andere Gründe, an die man nicht unbedingt denkt, welche die eigene Fertilität beeinflussen können. Wir haben ein paar Faktoren für dich zusammengetragen, die deine Fruchtbarkeit maßgeblich beeinflussen können:

Die biologische Uhr

Das günstigste Alter für das Eintreten einer Schwangerschaft liegt für Frauen zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Bereits ab 30 sinkt die Fruchtbarkeit leicht, ab 35 deutlich und ab 45 ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden nur noch sehr gering. Entscheidend dafür, wie lange eine Frau Kinder bekommen kann, ist das Eizellendepot in ihren Eierstöcken. Während die Frau bei ihrer Geburt über eine Millionen unreifer Eizellen verfügt, sinkt die Anzahl bis zum 37. Lebensjahr auf etwa 25 000. Die Anzahl der Eizellen mit Chromosomenschäden hingegen nimmt zu. Bei Männern verringert sich die Anzahl der befruchtungsfähigen Spermien übrigens ab dem 40. Lebensjahr, außerdem können mit zunehmendem Alter auch Erektionsprobleme auftreten.

Ernährung und Gewicht

Sowohl stark unter- als auch übergewichtige Frauen haben es schwerer, schwanger zu werden. Grund hierfür ist die Stoffwechselaktivität des Fettgewebes, welche den Hormonhaushalt durcheinanderbringt und zu Funktionsstörungen führen kann. Vereinfacht gesagt steigt mit der Masse des Fettgewebes die Produktion von Östrogen, was in Zyklusstörungen oder dem Ausbleiben der Regeblutung resultieren kann. Nimmt man jedoch dauerhaft zu wenige Kalorien zu sich, als der Körper benötigt, verlangsamt der Organismus die Verbrennung von Nährstoffen und fährt die nicht unbedingt lebensnotwendigen Körperfunktionen, wie beispielsweise die Fortpflanzungsfähigkeit, herunter. Bereits nach zwei Wochen ohne feste Nahrungszunahme kann der Monatszyklus aussetzen. Auch die Zusammensetzung der Nahrung spielt eine Rolle. Eine sehr kohlenhydratreiche, vegetarische Diät führt häufiger zu Zyklusstörungen als eine ausgewogene mediterrane Ernährung.

Stress

Sei es ein herausfordernder Job, ein voller Terminkalender, dauerhafter Lärm oder eine starke psychisch-mentale Belastung – Stress hat viele Gesichter und wird von Mensch zu Mensch anders wahrgenommen und auch verarbeitet. Fakt ist jedoch, dass zu viel Stress krank machen kann, bei Frauen häufig zu Zyklusstörungen führt und sogar den Eisprung unterdrücken kann. Beim Mann wird bei anhaltendem Stress die Samenproduktion gehemmt. Leider lässt sich Stress nicht (immer) vermeiden, jedoch ist es sinnvoll, den eigenen Lebensstil zu überdenken, Ruhephasen zu schaffen und sich generell weniger vorzunehmen. Körperliche Bewegung in Maßen, gesunde Ernährung und Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation können helfen, einen Ausgleich zu schaffen, Stress abzubauen und Stress gegenüber resilient(er) zu werden.

Sport

Leistungssport bzw. andauernde intensive körperliche Anstrengung jeglicher Art kann das Ausbleiben der Monatsblutung oder des Eisprungs zu Folge haben. Deshalb solltest du bei bestehendem Kinderwunsch exzessive und besonders häufige Sporteinheiten lieber vermeiden, denn zu viel exzessives Training kann deine Fruchtbarkeit mindern! Es zeigt sich, dass schlanke Frauen, die fünf bis sieben Mal pro Woche bis zur Erschöpfung oder besonders intensiv trainieren, drei Mal häufiger Probleme mit ihrer Fruchtbarkeit haben. Das liegt daran, dass unter einem (individuell verschiedenen) Mindestgewicht der Körper im Sinne des Selbsterhaltens als erstes die reproduktive Funktion „herunterfährt“ und schließlich abschaltet. Bei einer „Notversorgung“ ist eine Schwangerschaft für den Organismus zu belastend und energieraubend, sei es aufgrund einer Essstörung oder durch zu viel Sport.

In deiner OvulaRing Zykluskurve macht sich die Temperaturerhöhung im Falle von Sport an einem steilen Temperaturanstieg bei Beginn und raschen Temperaturabfall nach Ende des Trainings bemerkbar. Die Messgenauigkeit von OvulaRing wird dadurch jedoch nicht beeinflusst. Vielmehr kannst du optimal nachverfolgen, ob dein Trainingspensum noch gesund ist oder ob deine Fertilität evtl. unter deinem Trainingspensum leidet.

Alkohol und Nikotin

Hoher Alkoholkonsum beeinflusst die Fruchtbarkeit sowohl von Männern als auch von Frauen. Alkoholabhängige Frauen leiden häufig unter Zyklusstörungen, während sich bei Männern neben der Potenz auch die Spermienproduktion und -beweglichkeit vermindert. Die Störungen normalisieren sich jedoch in der Regel nach dreimonatiger Abstinenz.

Dass Rauchen in der Schwangerschaft ein großes Risiko für das Ungeborene darstellt, ist allgemein bekannt. Doch nicht jede Frau ist sich bewusst, dass Rauchen bereits das Schwanger werden beeinflussen kann. Zum einen wirken sich die Schadstoffe negativ auf den Hormonhaushalt sowie die Eierstockfunktion aus, wodurch die Eizellreifung beeinträchtigt wird. Zum anderen beeinflusst das Rauchen bei Männern die Spermienanzahl und deren Beweglichkeit negativ.

Nimm jetzt deine Fruchtbarkeit selbst in die Hand und erfahre mit OvulaRing, ob deine Zyklen fruchtbar sind oder deine Fertilität unter Umständen gemindert ist! Als OvulaRing Nutzerin kannst du außerdem eine kostenlose persönliche Zyklusauswertung anfordern. Unsere Zyklusexpertinnen schauen über deine bisher aufgezeichneten Zyklen und geben dir eine detaillierte Einschätzung zu deiner Zyklusgesundheit.

 

 

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